- Bilanzeid
- Bestätigungsvermerk des Konzernabschlussprüfers
- Konzernbilanz
- Konzerngewinn- und Verlustrechnung
- Konzernkapitalfluss- rechnung
- Konzernaufstellung der erfassten Erträge und Aufwendungen
- Konzernanhang
- Entwicklung der immateriellen und materiellen Vermögenswerte und Finanzanlagen
- Anteilsbesitz
Unabhängig davon, ob ein Anhaltspunkt für eine Wertminderung vorliegt, werden immaterielle Vermögenswerte mit einer unbestimmten Nutzungsdauer und bei einem Unternehmenszusammenschluss erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte jährlich auf Wertminderung überprüft.
Ein für Geschäfts- oder Firmenwerte erfasster Wertminderungsaufwand wird nicht aufgeholt. In Bezug auf weitere Vermögenswerte wird ein in früheren Berichtsperioden erfasster Wertminderungsaufwand nur aufgeholt, wenn sich eine Änderung in den Schätzungen ergeben hat, die bei der Bestimmung des erzielbaren Betrags herangezogen wurden. Ein Wertminderungsaufwand wird nur in dem Umfang aufgeholt, als der Buchwert eines Vermögenswerts nicht den Buchwert übersteigt, der bestimmt worden wäre (abzüglich der Abschreibungen oder Amortisationen), wenn kein Wertminderungsaufwand erfasst worden wäre.
Leasing
Bei Finanzierungsleasingverträgen, bei denen im Wesentlichen alle Risiken und
Chancen im Zusammenhang mit einem Vermögenswert auf den Konzern übergehen, wird der
jeweilige Vermögenswert abzüglich kumulierter Abschreibungen sowie eine entsprechende
Verbindlichkeit
in Höhe des beizulegenden Zeitwerts des Vermögenswerts beziehungsweise des
niedrigeren Barwerts der Mindestleasingzahlungen angesetzt. Die Mindestleasingzahlungen
werden in die Finanzierungskosten und den Tilgungsanteil der Restschuld aufgeteilt. Die Finanzierungskosten
werden in jeder Berichtsperiode während der Laufzeit des Leasingverhältnisses
so verteilt, dass eine konstante periodische Verzinsung der verbleibenden Restschuld erzielt
wird.
Bei Operating-Leasingverträgen werden die Mietaufwendungen linear über die Mietdauer verteilt.
Identifizierbare immaterielle Vermögenswerte
Die immateriellen Vermögenswerte
werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um kumulierte planmäßige
Abschreibungen (außer bei Vermögenswerten mit unbestimmter wirtschaftlicher Nutzungsdauer)
und Wertminderungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der linearen
Methode unter Berücksichtigung nachfolgender wirtschaftlicher Nutzungsdauern ermittelt:
| Wirtschaftliche Nutzungsdauer von identifizierbaren immateriellen Vermögenswerten | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Jahre | |
| Markenrechte | unbestimmt |
| Software | 3 – 5 |
| Patente, Markenrechte und Lizenzen | 5 – 15 |
Im Geschäftsjahr 2007 stellte der adidas Konzern fest, dass es bei den Markenrechten mit unbestimmter wirtschaftlicher Nutzungsdauer keine Wertminderung gab.
Der erzielbare Betrag wird auf Basis des beizulegenden Zeitwerts abzüglich der Veräußerungskosten, die mit 1 % des beizulegenden Zeitwerts angesetzt werden, ermittelt. Dabei wird der jeweilige beizulegende Zeitwert durch die Diskontierung von ersparten Lizenzentgelten nach Steuern und zuzüglich eines Steuervorteils ermittelt, der sich aus der Abschreibung des erworbenen Vermögenswertes ergibt (Relief-from-royalty method). Bei dieser Berechnung wird die Prognose der ersparten Lizenzentgelte, deren Bemessungsgrundlage die Umsatzerlöse sind, basierend auf der Finanzplanung über einen Zeitraum von insgesamt fünf Jahren herangezogen. Ersparte Lizenzentgelte über diesen Zeitraum hinaus werden mit stetigen Wachstumsraten von 2,5 % (2006: 2 %) hochgerechnet. Die Wachstumsraten übersteigen nicht die langfristigen durchschnittlichen Wachstumsraten des Geschäftsfelds, dem die Markenrechte zugeordnet sind.
Der Diskontierungssatz basiert auf einer gewichteten durchschnittlichen Kapitalkostenberechnung unter Heranziehung der „Fünf-Jahres-Durchschnitts“-Fremd- / Eigenkapitalstruktur und auf den Finanzierungskosten unter Einbeziehung der wichtigsten Wettbewerber. Der angewandte Diskontierungssatz ist ein Nachsteuersatz und spiegelt das spezifische Eigenkapital- und Länderrisiko wider. Der angewandte Diskontierungssatz beträgt 7,5 % (2006: 7,5 %).
Aufwendungen für selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte werden zum Zeitpunkt der Entstehung als Aufwand erfasst, sofern sie die Aktivierungsvoraussetzungen nicht erfüllen.
Geschäfts- oder Firmenwerte
Geschäfts- oder Firmenwerte ergeben sich aus den Unterschieden
zwischen den Anschaffungskosten und den Zeitwerten der erworbenen identifizierbaren
Vermögenswerte und Schulden. Die Geschäfts- oder Firmenwerte, die im Zusammenhang
mit dem Erwerb eines ausländischen Unternehmens stehen, und alle Anpassungen an den Zeitwert
der übernommenen Vermögenswerte und Schulden werden als Vermögenswerte bzw.
Schulden der berichtenden Gesellschaft behandelt und mit den Umrechnungskursen zum Zeitpunkt
der Erstkonsolidierung umgerechnet. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird in der funktionalen
Währung der erworbenen ausländischen Einheit geführt.
Die erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte werden zu Anschaffungskosten, vermindert um kumulierte Wertminderungen, angesetzt. Ab dem 1. Januar 2005 wurden planmäßige Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte aufgrund von Änderungen der IFRS nicht mehr vorgenommen. Stattdessen werden Geschäfts- oder Firmenwerte einmal jährlich, sowie zusätzlich bei Anzeichen einer potenziellen Wertminderung, auf Wertberichtigungsbedarf überprüft.
Für Zwecke des Werthaltigkeitstests wurden die Geschäfts- oder Firmenwerte drei zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet. Die zahlungsmittelgenerierenden Einheiten des Konzerns werden gemäß den Marken der Geschäftstätigkeit im Einklang mit der internen Berichterstattung des Managements identifiziert. Demgemäß hat der adidas Konzern die drei Segmente adidas, Reebok und TaylorMade-adidas Golf als die relevanten zahlungsmittelgenerierenden Einheiten definiert.






