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Die latenten Bruttosteueransprüche und -steuerschulden des Konzerns vor Wertberichtigung und vor entsprechender Verrechnung beziehen sich auf die nachfolgend dargestellten Positionen: 

Latente Steuern
in Mio. €
  31. Dez.
2007
31. Dez.
2006
 
 
Langfristige Vermögenswerte 75 58
Kurzfristige Vermögenswerte 112 117
Sonstige Rückstellungen 143 136
Kumulierte steuerliche Verlustvorträge 203 156
  533 467
Wertberichtigungen – 71 – 67
Latente Steueransprüche 462 400
Langfristige Vermögenswerte 420 500
Kurzfristige Vermögenswerte 47 37
Sonstige Rückstellungen 130 53
Latente Steuerschulden  597  590
Latente Steueransprüche, netto  – 135  – 190
   

Der Erwerb der Reebok International Ltd. (USA) und deren Tochtergesellschaften in 2006 wurde mit Hilfe der Erwerbsmethode bilanziert.  siehe Erläuterung 4 Dabei wurden latente Steuerschulden auf den Unterschied zwischen dem beizulegenden Zeitwert und Steuerwert der erworbenen Vermögenswerte gebildet.

Die auf die tatsächlich vorhandenen und nicht genutzten kumulierten steuerlichen Verlustvorträge entfallenden latenten Steueransprüche des Konzerns betragen 203 Mio. € für das Geschäftsjahr 2007 und entfallen im Wesentlichen auf die Steuergruppe USA.

Latente Steueransprüche werden nur in dem Umfang angesetzt, in dem die Realisierung des entsprechenden Steuervorteils wahrscheinlich ist. Basierend auf der Ertragslage der Vergangenheit und den jeweiligen Geschäftserwartungen für die absehbare Zukunft werden Wertberichtigungen gebildet, falls das Kriterium der Realisierung nicht wahrscheinlich ist.

Die Wertberichtigungen, die sich auf latente Steueransprüche beziehen, deren Verwendung nicht wahrscheinlich ist, sind im Geschäftsjahr 2007 währungsbereinigt um 4 Mio. € auf 71 Mio. € angestiegen. Sie entfallen im Wesentlichen auf ungenutzte Steuergutschriften für ausländische Steuern der Steuergruppe USA, die innerhalb eines kurzen Zeitraums verfallen und die nicht unbegrenzt vortragsfähig sind. Die verbleibenden Wertberichtigungen betreffen latente Steueransprüche von Gesellschaften in bestimmten Schwellenländern, da nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit angenommen werden kann, dass die entsprechenden Steuervorteile realisiert werden.

Der Konzern berücksichtigt keine latenten Steuerschulden für einbehaltene Gewinne ausländischer Tochtergesellschaften, falls diese Gewinne voraussichtlich als permanent investiert betrachtet werden. Wenn diese Gewinne, deren wertmäßige Ermittlung nicht praktikabel ist, als Dividenden ausgeschüttet oder der Konzern seine Beteiligung an dem jeweiligen Tochterunternehmen veräußern würde, könnte eine zusätzliche Steuerschuld entstehen.

Steueraufwand
Der Steueraufwand stellt sich wie folgt dar:

Ertragsteueraufwand
in Mio. €
  1. Jan. bis 31. Dez.
  2007  2006
 
 
Laufender Steueraufwand 286 213
Laufender Steueraufwand/-erträge – 26 14
Ertragsteueraufwand 260 227
   

Der effektive Steuersatz des Konzerns weicht von einem angenommenen Steuersatz in Höhe von 40 % wie folgt ab: 

Überleitung des Steuersatzes
 
    1. Jan. bis 31. Dez.
2007
  1. Jan. bis 31.Dez.
2006
  in Mio. €
in %
in Mio. €
in %
         
Erwarteter Ertragsteueraufwand 326 40,0 289 40,0
Steuersatzunterschiede – 122 – 15,0 – 109 – 15,1
Andere nicht abzugsfähige Aufwendungen 57 7,0 24 3,3
Verluste, für die keine Steueransprüche bilanziert
   werden konnten, und Veränderungen der
   Wertberichtigungen
8 1,0 15 2,0
Änderung von Steuersätzen – 19 – 2,4
Sonstige, netto 2 0,2 2 0,3
  252
30,8 221 30,5
Quellensteueraufwand 8 1,0 6 0,9
Ertragsteueraufwand 260 31,8 227 31,4
   

Die Zeile „Andere nicht abzugsfähige Aufwendungen“ enthält im Geschäftsjahr 2006 einen Steuerertrag in Höhe von 21 Mio. €. Hierbei handelt es sich um für den Konzern positive Verhandlungsergebnisse aus Steuerverständigungen für Vorjahre mit ausländischen Finanzbehörden.

Die Zeile „Änderung von Steuersätzen“ betrifft die im Geschäftsjahr 2007 rechtskräftig beschlossenen inländischen sowie ausländischen Steuersatzänderungen, die bei der Ermittlung der latenten Steuern berücksichtigt wurden. Sie betreffen im Wesentlichen die Steuersatzreduzierung in Großbritannien in 2008.

 



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