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ZIELE DES ADIDAS KONZERNS FÜR 2008

Währungsbereinigtes
Umsatzwachstum
hoher einstelliger Bereich
Rohertragsmarge 47,5 % bis 48 %
Operative Marge mindestens 9,5 %
Gewinnsteigerung mindestens 15 %

ZIELE DES ADIDAS SEGMENTS FÜR 2008

Währungsbereinigtes
Umsatzwachstum
hoher einstelliger Bereich
Rohertragsmarge
steigend
Operative Aufwendungen
im Verhältnis zum Umsatz
steigend
Operative Marge
steigend

ZIELE DES REEBOK SEGMENTS FÜR 2008

Währungsbereinigtes
Umsatzwachstum
niedriger bis mittlerer
einstelliger Bereich
Rohertragsmarge
steigend
Operative Aufwendungen
im Verhältnis zum Umsatz
steigend
Operative Marge
steigend

ZIELE DES TAYLORMADE-ADIDAS GOLF SEGMENTS FÜR 2008

Währungsbereinigtes
Umsatzwachstum
mittlerer einstelliger Bereich
Rohertragsmarge
steigend
Operative Aufwendungen
im Verhältnis zum Umsatz
steigend
Operative Marge
steigend


MODERATER ANSTIEG DER OPERATIVEN GEMEINKOSTEN
Die operativen Gemeinkosten des adidas Konzerns im Verhältnis zum Umsatz werden voraussichtlich aufgrund eines Anstiegs in allen Markensegmenten moderat zunehmen. Dies ist in erster Linie auf den Ausbau der eigenen Einzelhandelsaktivitäten von adidas und Reebok in schnell wachsenden Märkten in Schwellenländern wie z.B. Russland zurückzuführen. Dieser Anstieg wird die Kostensynergien im Zusammenhang mit der Integration von Reebok in den adidas Konzern mehr als ausgleichen. Wir rechnen auch bei TaylorMade-adidas Golf mit einem moderaten Anstieg der operativen Gemeinkosten im Verhältnis zum Umsatz aufgrund des geplanten Ausbaus der Präsenz von TaylorMade-adidas Golf in der Kategorie Golfbälle. Im Segment HQ / Konsolidierung erwarten wir einen Rückgang der operativen Gemeinkosten im Verhältnis zum Umsatz aufgrund der Realisierung von höheren Kostensynergien infolge der Reebok Integration. Dieser Rückgang wird den Anstieg der operativen Gemeinkosten bei den Marken voraussichtlich nur zum Teil ausgleichen.

Wir rechnen vor allem aufgrund des geplanten deutlichen Ausbaus des eigenen Einzelhandels und aufgrund des Wachstums in Schwellenländern mit einem moderaten Anstieg der Mitarbeiterzahl des adidas Konzerns. Die Personalaufwendungen des adidas Konzerns werden deshalb voraussichtlich ebenfalls steigen.

Im Jahr 2008 wird der adidas Konzern erneut ca. 1 % des Umsatzes in Forschung und Entwicklung investieren. Im Vordergrund stehen dabei die Kategorien Running, Fußball, Basketball und Training bei den Marken adidas und Reebok sowie Golfausrüstung bei TaylorMade-adidas Golf. Wir planen auch die Zahl der Innovationsprojekte zu erhöhen. Aus diesem Grund beabsichtigen wir unsere Mitarbeiterzahl im Forschungs- und Entwicklungsbereich konzernweit aufzustocken.

Bilanztechnische Effekte im Zusammenhang mit der Kaufpreisaufteilung infolge der Reebok Akquisition werden sich im Jahr 2008 voraussichtlich mit einem Betrag von 10 Mio. € bis 20 Mio. € auf die operativen Aufwendungen des Konzerns auswirken (2007: 12 Mio. €).

VERBESSERUNG DER OPERATIVEN MARGE ERWARTET
Für das Jahr 2008 rechnen wir für den Konzern mit einer Verbesserung der operativen Marge auf mindestens 9,5 % (2007: 9,2 %). Verantwortlich für diesen Anstieg werden Verbesserungen der operativen Marge in allen Segmenten sein. Wir gehen davon aus, dass die Verbesserung der Rohertragsmarge den Anstieg der operativen Gemeinkosten im Verhältnis zum Umsatz in allen Markensegmenten mehr als ausgleichen wird.

STEIGERUNG DES KONZERNGEWINNS UM MINDESTENS 15 %
Wir erwarten, dass der auf Anteilseigner entfallende Gewinn im Geschäftsjahr 2008 um mindestens 15 % gegenüber dem Wert von 551 Mio. € im Jahr 2007 steigen wird. Dies wäre für den Konzern das achte Jahr in Folge mit einer zweistelligen Gewinnsteigerung. Umsatzwachstum und eine höhere operative Marge werden maßgeblich zu dieser positiven Entwicklung beitragen. Geringfügig niedrigere Zinsaufwendungen aufgrund reduzierter durchschnittlicher Finanzverbindlichkeiten werden die Gewinnentwicklung ebenfalls positiv beeinflussen. Dieser Effekt wird durch eine im Vorjahresvergleich höhere Steuerrate aufgrund leichter Verschiebungen in der regionalen Gewinnverteilung teilweise ausgeglichen. Die Ergebnisanteile anderer Gesellschafter werden im Jahr 2008 voraussichtlich weitgehend unverändert bleiben.

VERBESSERUNG DER BILANZSTRUKTUR DURCH MANAGEMENT DES KURZFRISTIGEN BETRIEBSKAPITALS
Das Management des operativen kurzfristigen Betriebskapitals ist einer der Kernpunkte unserer Bemühungen, die Struktur der Konzernbilanz zu verbessern.  siehe Internes Konzern-Managementsystem Ziel ist dabei die weitere Reduzierung des operativen kurzfristigen Betriebskapitals im Verhältnis zum Umsatz im Jahr 2008. Besonders durch sorgfältiges Lagerbestandsmanagement lassen sich zusätzliche Verbesserungen realisieren. Die Optimierung des Nachschubsmanagements und die strikte Kontrolle der Altersstruktur der Vorräte sind die Prioritäten unserer Working Capital Task Force für das Jahr 2008. Zu den weiteren Bereichen, in denen wir zusätzliche Verbesserungen anstreben, gehören Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die wir durch verstärkte Maßnahmen zum Forderungseinzug reduzieren wollen. Außerdem sollen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen durch Optimierung der Zahlungsbedingungen mit unseren Lieferanten verbessert werden.



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