KEINE VERÄNDERUNGEN DER RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZE
Der Konzernabschluss wird gemäß den International
Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt.
Entsprechend den IFRS-Vorschriften wurden im Jahr 2007
einige
neue oder geänderte Standards und Interpretationen
erstmals angewandt.
siehe Erläuterung 1 Im Jahr 2007
ergaben
sich keine Veränderungen der Konsolidierungs- und
Rechnungslegungsgrundsätze des Konzerns. Damit wirkten
sich weder Veränderungen in den Rechnungslegungsgrundsätzen
noch Veränderungen im Ermessen des Managements
bei der Anwendung der Rechnungslegungsstandards auf die
Struktur der Konzernbilanz im Berichtszeitraum aus.
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Bilanzstruktur1) in % der Bilanzsumme |
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| 1) | Für absolute Zahlen siehe Konzernbilanz |
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Bilanzstruktur1) in % der Bilanzsumme |
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| 1) | Für absolute Zahlen siehe Konzernbilanz |
BILANZSUMME GEHT UM 1 % ZURÜCK
Zum Ende des Geschäftsjahres
2007 ging die Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr
um 1 % auf 8,325 Mrd. € zurück (2006: 8,379 Mrd. €). Verantwortlich
hierfür waren in erster Linie Währungseffekte, die sich
negativ auf die in US Dollar gehaltenen Vermögenswerte des
Konzerns auswirkten.
VORRÄTE STEIGEN UM 1 %
Zum Ende des Geschäftsjahres
2007 stiegen die Vorräte im Konzern um 1 % auf 1,629 Mrd. €
(2006: 1,607 Mrd. €). Währungsbereinigt entspricht dies einem
Anstieg um 7 %. Diese Entwicklung ist vor allem auf höhere
Vorräte in Schwellenländern zurückzuführen und zeigt die
hohen
Umsatzerwartungen des Konzerns insbesondere für
diese Länder.
FORDERUNGEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN
NEHMEN UM 3 % ZU
Die Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen des Konzerns stiegen zum Ende des Geschäftsjahres
2007 um 3 % auf 1,459 Mrd. € (2006: 1,415 Mrd. €).
Währungsbereinigt stiegen die Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen um 8 %. Der Anstieg liegt deutlich unter dem
Umsatzwachstum im vierten Quartal 2007. Dies ist auf die
konsequente
Durchsetzung der Zahlungsmodalitäten im
Konzern
sowie auf die gezielten Maßnahmen zum Forderungseinzug
zurückzuführen.
SONSTIGE KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE STEIGEN
UM 28 %
Die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte stiegen
zum Ende des Geschäftsjahres 2007 um 28 % auf 529 Mio. €
(2006: 413 Mio. €). Grund hierfür waren vor allem gestiegene
Vorauszahlungen
für Promotionverträge sowie höhere Marktwerte
von Finanzinstrumenten.
ANLAGEVERMÖGEN GEHT UM 7 % ZURÜCK
Das Anlagevermögen
ging zum Ende des Geschäftsjahres 2007 um 7 % auf
3,726 Mrd. € zurück (2006: 3,988 Mrd. €). Dieser Rückgang
resultierte
hauptsächlich aus negativen Währungseffekten in
Höhe von 286 Mio. €. Diese wirkten sich negativ auf das nicht
in Euro, sondern in anderen Währungen gehaltene Anlagevermögen
aus. Darüber hinaus beeinflusste die Umgliederung
von Anlagevermögen in Höhe von 17 Mio. € in Vermögenswerte
klassifiziert als zur Veräußerung gehalten diese Entwicklung.
Zugängen im Wert von 295 Mio. € standen Abschreibungen
in Höhe von 215 Mio. € und Abgänge in Höhe von 37 Mio. €
gegenüber.
BILANZSUMME
in Mio. €
| 1) | Angepasst aufgrund der Anwendung der Änderung zu IAS 19. |
| 2) | Beinhaltet das Reebok Geschäftssegment ab 1. Februar 2006. |
VORRÄTE
in Mio. €
| 1) | Beinhaltet das Reebok Geschäftssegment ab 1. Februar 2006. |
FORDERUNGEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN
in Mio. €
| 1) | Beinhaltet das Reebok Geschäftssegment ab 1. Februar 2006. |
ZUR VERÄUSSERUNG GEHALTENE VERMÖGENSWERTE
STEIGEN UM 35 %
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte
stehen hauptsächlich im Zusammenhang mit dem geplanten
Verkauf von Grundstücken und Gebäuden in Herzogenaurach.
Außerdem wurden zwei Lagerhäuser in Großbritannien sowie
die Maxfli Markenrechte zum Ende des Geschäftsjahres 2007
in zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte umgegliedert.
Die Maxfli Markenrechte wurden im Februar 2008 veräußert.
siehe Nachtrag Aufgrund dieser Zugänge stiegen die zur
Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte um 35 % auf
80 Mio. € (2006: 59 Mio. €).
SONSTIGE LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE
UM 8 % GESTIEGEN
Die sonstigen langfristigen Vermögenswerte
stiegen zum Ende des Geschäftsjahres 2007 um 8 %
auf 147 Mio. € (2006: 134 Mio. €). Dieser Anstieg ist hauptsächlich
auf höhere Marktwerte von Finanzinstrumenten
zurückzuführen.
VERBINDLICHKEITEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN
NEHMEN UM 13 % ZU
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen stiegen zum Ende des Geschäftsjahres 2007
um 13 % auf 849 Mio. € (2006: 752 Mio. €). Auf währungsbereinigter
Basis nahmen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen um 22 % zu. Dieser Anstieg ist in erster
Linie auf höhere Produktauslieferungen von Lieferanten
im letzten Quartal des Jahres zurückzuführen und spiegelt die
Umsatzerwartungen des Konzerns wider.
SONSTIGE KURZFRISTIGE VERBINDLICHKEITEN STEIGEN
UM 15 %
Die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten stiegen
zum Ende des Geschäftsjahres 2007 um 15 % auf 266 Mio. €
(2006: 232 Mio. €). Dieser Anstieg resultierte hauptsächlich
aus höheren kurzfristigen Devisentermingeschäften.
SONSTIGE LANGFRISTIGE VERBINDLICHKEITEN NEHMEN
UM 65 % ZU
Die sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten
stiegen
zum Ende des Geschäftsjahres 2007 um 65 % auf 69 Mio. €
(2006: 43 Mio. €). Dieser Anstieg resultierte hauptsächlich aus
höheren langfristigen Devisentermingeschäften.
EIGENKAPITAL
in Mio. €
| 1) | Angepasst aufgrund der Anwendung der Änderung zu IAS 19. |
| 2) | Beinhaltet das Reebok Geschäftssegment ab 1. Februar 2006. |
VERÄNDERUNG DER FLÜSSIGEN MITTEL
in Mio. €
| 1) | Beinhaltet einen negativen Währungseffekt in Höhe von 1 Mio. €. |
2007 INVESTITIONEN NACH SEGMENTEN

EIGENKAPITALBASIS WEITER GESTÄRKT
AUFWENDUNGEN IM ZUSAMMENHANG MIT AUSSERBILANZIELLEN
POSITIONEN
Die wichtigsten außerbilanziellen
Vermögenswerte
des Konzerns sind operative Leasingverträge,
die sich auf Einzelhandelsgeschäfte, Büroräumlichkeiten,
Lagerhäuser und Einrichtungen beziehen. Der Konzern hat
verschiedene operative Leasingverträge abgeschlossen,
anstatt
Immobilien zu erwerben, um das Risiko aus Wertfluktuationen
von Immobilien zu reduzieren. Die Mietausgaben
stiegen
im Jahr 2007 vor allem aufgrund des weiteren Ausbaus
der eigenen Einzelhandelsaktivitäten der Marke adidas um
21 % auf 337 Mio. € (2006: 278 Mio. €).
CASHFLOW-ENTWICKLUNG SPIEGELT OPERATIVE STÄRKE
WIDER
Im Geschäftsjahr 2007 betrug der Mittelzufluss
aus
der operativen Geschäftstätigkeit 780 Mio. € und wurde
hauptsächlich
dazu verwendet, den Bedarf an kurzfristigem
Betriebskapital entsprechend dem saisonalen Verlauf
unseres
Geschäfts zu finanzieren. Der Mittelabfluss für Investitionen
in Höhe von 285 Mio. € stand vor allem im Zusammenhang
mit Ausgaben für Sachanlagen wie z.B. Investitionen
in die
Einrichtung und Ausstattung von eigenen Einzelhandelsgeschäften
der Marken adidas und Reebok. Darüber hinaus wurden
Investitionen für die Integration von Reebok getätigt. Zu
den wichtigen Integrationsprojekten zählen der Aufbau des
gemeinsamen
Lager- und Vertriebszentrums von adidas und
Reebok in Großbritannien. Der Mittelabfluss für die Finanzierungstätigkeit
belief sich auf 510 Mio. € und resultierte
aus der Zahlung
von Dividenden sowie der Reduzierung der langfristigen
Finanzverbindlichkeiten. Aus der operativen Geschäftstätigkeit
flossen weniger Finanzmittel zu als für die Investitions- und
Finanzierungstätigkeit benötigt wurden. Aufgrund dieser
Entwicklung und eines negativen Währungseffekts in Höhe
von 1 Mio. € gingen die flüssigen Mittel des Konzerns zum
Ende des Geschäftsjahres 2007 um 16 Mio. € auf 295 Mio. €
zurück
(2006: 311 Mio. €).
INVESTITIONEN KONZENTRIEREN SICH AUF EIGENE EINZELHANDELSAKTIVITÄTEN
Investitionen sind die gesamten
finanziellen
Mittel, die für die Anschaffung von materiellen und
immateriellen Vermögenswerten sowie dem Bau von Sachanlagen
verwendet werden. Die Investitionen des Konzerns
stiegen
im Geschäftsjahr 2007 um 4 % auf 289 Mio. € (2006: 277 Mio. €).
Auf das adidas Segment entfielen 52 % der Investitionen des
Konzerns (2006: 49 %). Investitionen im Reebok Segment
machten 20 % der Gesamtinvestitionen aus (2006: 26 %). Der
überwiegende Teil der Investitionen bei adidas
und Reebok
konzentrierte sich auf den weiteren Ausbau der eigenen Einzelhandelsaktivitäten.
Auf das Segment TaylorMade-adidas Golf
entfielen 4 % der gesamten Investitionen (2006: 5 %). Die
verbleibenden
24 % der gesamten Investitionen wurden
im Segment HQ / Konsolidierung erfasst (2006: 20 %). Diese
standen
hauptsächlich im Zusammenhang mit Integrationsinitiativen,
z.B. dem Bau des gemeinsamen Lagerhauses in
Großbritannien und der konzernweiten Harmonisierung der
IT-Systeme.