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GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 

KEINE VERÄNDERUNGEN DER RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZE
Der Konzernabschluss wird gemäß den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. Entsprechend den IFRS-Vorschriften wurden im Jahr 2007 einige neue oder geänderte Standards und Interpretationen erstmals angewandt.  siehe Erläuterung 1 Es ergaben sich jedoch keine Veränderungen der Konsolidierungs- und Rechnungslegungsgrundsätze des Konzerns. Damit wirkten sich weder Veränderungen der Rechnungslegungsgrundsätze noch Veränderungen im Ermessen des Managements bei der Anwendung der Rechnungslegungsstandards auf die Geschäftsentwicklung des Konzerns im Berichtszeitraum aus.

REEBOK ERGEBNISSE FÜR 12 MONATE KONSOLIDIERT
Im Geschäftsjahr 2007 beeinflussten verschiedene Faktoren den Vorjahresvergleich der berichteten Ergebnisse des Konzerns und der Segmente. Im Vorjahr wurden aufgrund des Zeitpunkts der Akquisition (1. Februar 2006) lediglich elf Monate der Reebok Ergebnisse konsolidiert. Für 2007 hingegen wurden die Segmentergebnisse für zwölf Monate konsolidiert. Dies hatte einen positiven Effekt auf den Vorjahresvergleich des Umsatzes von Reebok. Die operative Marge des Segments wurde jedoch negativ beeinflusst, da im Monat Januar üblicherweise höhere Lagerräumungsaktivitäten stattfinden. Darüber hinaus wirkten sich Belastungen durch die Kaufpreisaufteilung negativ auf das operative Ergebnis von Reebok aus, allerdings in wesentlich geringerem Maße als im Vorjahr. Im Jahr 2007 betrug der negative Effekt auf das operative Ergebnis von Reebok 12 Mio. € (2006: 89 Mio. €). Bei TaylorMade-adidas Golf wirkte sich die am 21. November 2006 abgeschlossene Veräußerung des Großhandelsgeschäfts von Greg Norman Collection (GNC ) negativ auf Umsatz und operative Marge aus.

SYNERGIEN UNTERSTÜTZEN OPERATIVE PERFORMANCE
Die operative Performance der Segmente adidas und Reebok wurde durch die Realisierung von Umsatz- und Kostensynergien aus der Integration des Reebok Geschäfts in den adidas Konzern positiv beeinflusst.

Umsatzsynergien stehen hauptsächlich im Zusammenhang mit dem Reebok Segment. Zusätzliches Umsatzwachstum wurde in mehreren Ländern, für die Reebok die Vertriebsrechte übernommen hatte, um bessere Kontrolle über die Marke zu haben und Marktanteile hinzuzugewinnen, erzielt. Russland und China, wo Reebok mit Wirkung zum 1. Januar 2007 die vollständige Kontrolle über den Vertrieb übernommen hatte, verzeichneten einen besonders kräftigen Anstieg. Umsatzsynergien wirkten sich ebenfalls leicht positiv auf die Entwicklung der Umsatzerlöse im adidas Segment aus. Grund hierfür waren höhere Umsatzerlöse aus dem Lizenzgeschäft, vor allem aus unserer Partnerschaft mit der NBA.

Kostensynergien, resultierend aus der Zusammenführung der Beschaffungsaktivitäten von adidas und Reebok, hatten zudem positive Auswirkungen auf die Umsatzkosten beider Segmente. Dies gilt insbesondere für adidas aufgrund des im Vergleich zu Reebok höheren Beschaffungsvolumens. Die Kostensynergien machten sich wegen des Zeitpunkts der Verbesserungen in der Beschaffung verstärkt in der zweiten Jahreshälfte bemerkbar. Für das Gesamtjahr wurde die positive Auswirkung auf die Rohertragsmarge des Konzerns durch Integrationskosten, die sich negativ auf die operativen Aufwendungen auswirkten, weitgehend aufgehoben. Diese Kosten fielen im Segment HQ/Konsolidierung sowie in geringerem Ausmaß bei adidas und Reebok an. Entsprechend unseren ursprünglichen Erwartungen realisierten wir Umsatzsynergien in Höhe von rund 100 Mio. €. Die Kostensynergien übertrafen unsere ursprünglichen Erwartungen und beliefen sich für das Gesamtjahr 2007 auf ca. 20 Mio. € netto.

ADIDAS KONZERN STEIGERT UMSATZ WÄHRUNGSBEREINIGT UM 7 %
Im Geschäftsjahr 2007 stieg der Konzernumsatz vor allem aufgrund von Umsatzzuwächsen im adidas Segment währungsbereinigt um 7 %. Diese Entwicklung entsprach der ursprünglichen Erwartung des Managements von einem Wachstum im mittleren einstelligen Bereich. Währungseffekte wirkten sich negativ auf den Konzernumsatz in Euro aus. Der Konzernumsatz stieg im Jahr 2007 in Euro um 2 % auf 10,299 Mrd. € (2006: 10,084 Mrd. €). Auf vergleichbarer Basis, unter Einbeziehung der Umsatzerlöse von Reebok jeweils für den gesamten Zwölf-Monatszeitraum und ohne den Effekt aus der Veräußerung des GNC Großhandelsgeschäfts, stieg der Konzernumsatz ebenfalls um 7 %.

 

UMSATZERLÖSE
in Mio. €
Umsatzerlöse
1) Aufgrund der Veräußerung des Salomon Geschäftssegments spiegeln die Zahlen
das fortgeführte Geschäft wider.
2) Beinhaltet das Reebok Geschäftssegment ab 1. Februar 2006 sowie das Greg Norman
Bekleidungsgeschäft vom 1. Februar bis zum 30. November 2006.

 

UMSATZERLÖSE NACH QUARTALEN 1)
in Mio. €
Umsatzerlöse nach Quartalen
1) Beinhaltet das Reebok Geschäftssegment ab 1. Februar 2006 sowie das Greg Norman
Bekleidungsgeschäft vom 1. Februar bis zum 30. November 2006.


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