Nachtrag

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Seit Ende des Jahres 2007 gab es nachträgliche Ereignisse, die die zukünftige Entwicklung des adidas Konzerns beeinflussen werden. So wurden ein Aktienrückkaufprogramm, die Erweiterung der adidas International Trading B.V. mit Sitz in Amsterdam, der Erwerb von Saxon Athletic durch adidas Kanada sowie die Veräußerung der Marke Maxfli von TaylorMade-adidas Golf bekannt gegeben. Es gab jedoch seit Ende des Geschäftsjahres kein Ereignis, das sich unserer Erwartung nach wesentlich auf unsere Geschäftsentwicklung auswirken wird oder die Prognosen des Managements für das Jahr 2008 ändert.

VERÄNDERUNGEN IN DER KONZERNSTRUKTUR SEIT ENDE DES GESCHÄFTSJAHRES
Am 5. Februar 2008 gaben wir die Erweiterung der geschäftlichen Aktivitäten der adidas International Trading B.V. mit Sitz in Amsterdam bekannt. Damit schaffen wir eine globale Mehr-Markenhandelsplattform für den adidas Konzern. Die Hauptaufgabe wird es sein, Produkte von unseren Lieferanten zu kaufen und sie an die Vertriebsorganisationen und Distributoren von adidas und Reebok weltweit zu verkaufen. Dadurch wollen wir den Service für unsere Vertriebsorganisationen verbessern und die Reaktionsfähigkeit unserer Beschaffungskette auf Veränderungen steigern. Weltweit werden rund 60 Positionen, insbesondere aus den Bereichen Global Operations und Logistics, von anderen Standorten nach Amsterdam transferiert. Wir gehen davon aus, dass diese Gesellschaft letztendlich mehr als 150 Mitarbeiter beschäftigen wird.

EREIGNISSE BEI ADIDAS SEIT ENDE DES GESCHÄFTSJAHRES
Mit Wirkung zum 3. Januar 2008 erwarb adidas Kanada Saxon Athletic Manufacturing Inc. (Sitz in Brantford / Ontario, Kanada), um die Position von adidas im Teamwear-Geschäft in Nordamerika zu stärken. Saxon Athletic ist ein Unternehmen, das Mannschaftsbekleidung für Profis und Amateure in ganz Nordamerika entwirft, entwickelt, vermarktet und herstellt. Der Umsatz von Saxon Athletic und der Transaktionswert in Euro stellen jeweils einen Betrag im niedrigen einstelligen Millionenbereich dar.

EREIGNISSE BEI TAYLORMADE-ADIDAS GOLF SEIT ENDE DES GESCHÄFTSJAHRES
TaylorMade-adidas Golf veräußerte mit Wirkung zum 11. Februar 2008 die Marke Maxfli, um das Golfballgeschäft unter dem Dach der Marke TaylorMade auszubauen und besser zu fokussieren. Das veräußerte Geschäft machte im Geschäftsjahr 2007 rund 1 % des Umsatzes von TaylorMade-adidas Golf aus. Die Veräußerung wird daher eine geringfügig negative Auswirkung auf die Umsatzerlöse dieses Segments im Jahr 2008 haben. Der Transaktionswert in Euro belief sich auf einen Betrag im niedrigen zweistelligen Millionen bereich.

ÄNDERUNGEN DER AKTIENANZAHL SEIT ENDE DES GESCHÄFTSJAHRES
Aufgrund von Aktienoptionen, die im Rahmen der verschiedenen Tranchen des Aktienoptionsplans für Führungskräfte (MSOP) der adidas AG ausgeübt wurden, stieg am 15. Januar 2008 die Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien um 16.000 auf 203.644.960 Stückaktien.

Am 29. Januar 2008 kündigte die adidas AG ein Aktienrückkaufprogramm an. Es sollen eigene Aktien der Gesellschaft von bis zu 5 % des Grundkapitals (bis zu 10.182.248 Aktien) zu Anschaffungskosten von insgesamt bis zu 420 Mio. € (ohne Erwerbsnebenkosten) ausschließlich über die Börse zurückgekauft werden. Der Rückerwerb erfolgt zur Einziehung der Aktien und anschließenden Kapitalherabsetzung. Infolgedessen verringert sich die Eigenkapitalquote und das Ergebnis je Aktie steigt. Die Aktien können außerdem auch zum Zwecke der Erfüllung von Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern des Konzerns im Rahmen von Aktienoptionsprogrammen verwendet werden. Der Rückerwerb wird ausschließlich aus dem Free Cashflow des Konzerns finanziert. Der Rückkauf begann am 30. Januar 2008 und erfolgt gemäß der Verordnung (EG) Nr. 2273 / 2003 der Kommission vom 22. Dezember 2003. Zum 15. Februar 2008 hatte die adidas AG 1.180.000 Aktien zu einem durchschnittlichen Kaufpreis von 42,68 € zurückgekauft. Gemäß der Verordnung (EG) Nr. 2273 / 2003 der Kommission informiert die adidas AG auf der Internetseite des Unternehmens  www.adidas-Group.de/Aktienrueckkauf regelmäßig über die Fortschritte des Aktienrückkaufs.

KEINE SONSTIGEN VERÄNDERUNGEN SEIT ENDE DES GESCHÄFTSJAHRES
Seit Ende 2007 gab es keine signifikanten gesamtwirtschaftlichen, sozialpolitischen, gesellschaftsrechtlichen oder finanzierungstechnischen Änderungen, die sich nach unseren Erwartungen maßgeblich auf unser Geschäft auswirken könnten. Darüber hinaus gab es keine wesentlichen Veränderungen im Management.

 

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