Reebok Geschäftsentwicklung

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Im Geschäftsjahr 2007 erzielte Reebok wichtige Fortschritte bei der Revitalisierung der Marke. Der Umsatz blieb zwar hinter der Erwartung des Managements zurück, die Profitabilität entwickelte sich aber entsprechend der Erwartung. Der Umsatz im Reebok Segment blieb währungsbereinigt stabil. In Euro entspricht dies einem Rückgang um 6 % auf 2,333 Mrd. € (2006: 2,473 Mrd. €). Auf vergleichbarer Basis verringerte sich der Umsatz um 5 %. Die Rohertragsmarge des Reebok Segments verbesserte sich um 3,7 Prozentpunkte auf 38,7 % (2006: 35,0 %). Verantwortlich hierfür waren der Wegfall negativer Effekte aus der Kaufpreisaufteilung sowie Kostensynergien resultierend aus der Zusammenführung der Beschaffungsaktivitäten von adidas und Reebok, die sich positiv auf die Umsatzkosten des Segments auswirkten. In Euro verbesserte sich das Rohergebnis von Reebok um 4 % auf 902 Mio. € (2006: 865 Mio. €). Reeboks operative Marge stieg im Jahr 2007 um 1,2 Prozentpunkte auf 4,7 % (2006: 3,5 %). Grund hierfür war die positive Entwicklung der Rohertragsmarge, die durch höhere operative Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz nur zum Teil aufgehoben wurde. Infolgedessen stieg das Betriebsergebnis von Reebok im Geschäftsjahr 2007 um 27 % auf 109 Mio. € (2006: 86 Mio. €).

 

REEBOK AUF EINEN BLICK
in Mio. €

   2007  20061)  Ver-
änderung
       
Umsatzerlöse
 2.333 2.473  – 6 %
Rohergebnis   902  865 4 %
Rohertragsmarge   38,7 %  35,0 %  3,7 PP
Betriebsergebnis   109  86  27 %
Operative Marge   4,7 %  3,5 %  1,2 PP

1) Enthält nur elf Monate des Zwölf-Monatszeitraums.

 

REEBOK UMSATZERLÖSE NACH QUARTALEN
in Mio. €
Reebok Umsatzerlöse nach Quartalen
1) Enthält nur zwei Monate des Drei-Monatszeitraums.


2007 ERGEBNISSE FÜR 12 MONATE KONSOLIDIERT

Verschiedene Faktoren wirkten sich auf den Vorjahresvergleich der Finanzergebnisse im Reebok Segment aus. Im Jahr 2006 wurden aufgrund des Zeitpunkts der Akquisition (1. Februar 2006) lediglich elf Monate konsolidiert. Für 2007 hingegen wurden die Reebok Ergebnisse für zwölf Monate konsolidiert. Dies hatte einen positiven Effekt auf den Vorjahresvergleich der Umsatzzahlen von Reebok. Die Rohertragsmarge und die operative Marge des Segments wurden jedoch negativ beeinflusst, da im Monat Januar üblicherweise überdurchschnittlich hohe Lagerräumungsaktivitäten stattfinden. Die erstmalige Einbeziehung des Umsatzes mit Produkten der Greg Norman Collection (GNC), der durch den eigenen Einzelhandel von Reebok generiert wurde, wirkte sich ebenfalls positiv auf die Umsatzentwicklung in diesem Segment aus. Dieses Geschäft war nicht Bestandteil der Veräußerung von GNC und wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2007 vom Segment TaylorMade-adidas Golf auf das Reebok Segment übertragen. Die Übertragung des NBA und des Liverpool Lizenzgeschäfts in der ersten Jahreshälfte 2006 von Reebok auf die Marke adidas hatte jedoch einen negativen Effekt auf die Umsatzentwicklung in diesem Segment. Belastungen aus der Kaufpreisaufteilung wirkten sich ebenfalls negativ auf die Ergebnisse von Reebok aus, allerdings in einem deutlich geringeren Ausmaß als im Vorjahr.

SEGMENTUMSATZ WÄHRUNGSBEREINIGT STABIL
Im Geschäftsjahr 2007 blieb der Umsatz im Reebok Segment auf währungsbereinigter Basis stabil, was unter der ursprünglichen Erwartung des Managements von einem Anstieg im niedrigen einstelligen Bereich lag. Diese Entwicklung resultierte aus der im Jahr 2007 schwachen Marktsituation in den USA, dem für Reebok wichtigsten Markt. Während der Umsatz im Bereich Bekleidung zulegte, gingen die Umsatzerlöse in den Bereichen Schuhe und Sportzubehör zurück. Die erstmalige Einbeziehung der Umsatzerlöse des Monats Januar, die im Jahr 2006 aufgrund des Zeitpunkts der Akquisition nicht konsolidiert wurden, wirkte sich positiv auf den Umsatz aus. Zusätzliches Umsatzwachstum in mehreren Ländern, für die Reebok die Vertriebsrechte erworben hatte, insbesondere Russland und China, trug ebenfalls zu dieser Entwicklung bei. Die Vertriebsrechte wurden zurückgekauft, um das Markenmanagement besser zu kontrollieren und Marktanteile hinzuzugewinnen.  siehe Reebok Strategie.  



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