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Viele andere finanzielle und operative Variablen, welche die Auswirkung von Währungsfluktuationen potenziell verringern könnten, werden jedoch von der Analyse ausgeschlossen:

bullet_orange.pngEs wird angenommen, dass Zinssätze und alle anderen Wechselkurse konstant bleiben.

bullet_orange.pngEs werden Jahresendkurse anstelle umsatzgewichteter Durchschnittskurse herangezogen. Letztere hätten eine höhere Relevanz und werden intern verwendet, um sowohl die Saisonalität unseres Geschäfts als auch Währungsschwankungen während des Jahres besser abzubilden.

bullet_orange.pngDas Exposure aus den prognostizierten operativen Cashflows, auf die sich die Sicherungsgeschäfte mehrheitlich beziehen, müssen in dieser Analyse nicht umbewertet werden.

bullet_orange.pngOperative Aspekte, beispielsweise potenzielle Rabatte für Key Accounts, die mit den Auswirkungen von Währungseffekten auf unsere Beschaffungsaktivitäten vertraut sind (da sie bei ihrer Beschaffung für Eigenmarken ähnliche Währungseffekte spüren), werden von dieser Darstellung ebenfalls ausgeschlossen.

Der Konzern unterhält ein zentralisiertes System für das Management von Währungsrisiken. Damit sichert er den Währungsbedarf für das geplante Beschaffungsvolumen auf rollierender Basis 12 bis 18 Monate im Voraus ab.  siehe Treasury Unser Ziel ist dabei die Sicherung eines Großteils unseres Hedging-Volumens jeweils sechs Monate vor Beginn einer Saison. In seltenen Fällen werden Verträge für langfristige Promotion-Partnerschaften auch über einen Zeitraum von 18 Monaten hinaus abgesichert. Darüber hinaus schützt sich der Konzern weitgehend auch gegen Risiken in der Bilanz. Dank unserer starken globalen Position können wir das Währungsrisiko weitgehend durch natürliche Absicherungen minimieren. Dennoch lag unser Netto-US Dollar Exposure, das wir für den gesamten aktuellen Absicherungszeitraum ermittelt haben, zum Jahresende 2007 bei rund 2,4 Mrd. €. Das Exposure wurde mit Devisentermingeschäften, Währungsoptionen und Währungs-Swaps abgesichert. Gemäß den Treasury-Grundsätzen des Konzerns können wir Hedging-Instrumente wie Währungsoptionen oder Kombinationen von Optionen einsetzen, die Schutz und gleichzeitig das Potenzial bieten, von künftigen günstigen Wechselkursentwicklungen an den Finanzmärkten zu profitieren. 

Im Jahr 2007 haben wir den Anteil längerfristiger Absicherungsgeschäfte erhöht, um so die Stärke des Euro gegenüber praktisch allen anderen wichtigen Währungen zu unserem strategischen Vorteil zu nutzen.

Um Optionsprämien zu reduzieren haben wir außerdem verstärkt Devisentermingeschäfte eingesetzt.  siehe Erläuterung 23 Da das Hedging für das Jahr 2008 bereits beinahe vollständig abgeschlossen wurde, steht fest, dass die Wechselkurse günstiger als im Jahr 2007 sind. Wir sind deshalb davon überzeugt, dass das Währungsrisiko verglichen mit dem Vorjahr abgenommen hat und insgesamt gering ist was Eintrittswahrscheinlichkeit und potenzielle Auswirkung auf den Ergebnisbeitrag 2008 betrifft.

ZINSRISIKEN
Veränderungen der Marktzinsen wirken sich auf zukünftige Zinszahlungen für variabel verzinsliche Verbindlichkeiten aus. Wesentliche Zinssatzsteigerungen können daher Rentabilität, Liquidität und die Finanzlage des Konzerns beeinträchtigen. Die Akquisition von Reebok im Jahr 2006 hat aufgrund des gestiegenen Finanzierungsbedarfs und des dadurch entsprechend höheren gewichteten durchschnittlichen Zinssatzes in der Finanzierungsstruktur des Konzerns zu erhöhten Zinsrisiken geführt.  siehe Treasury

Gemäß den Anforderungen des IFRS 7 haben wir die Auswirkung von Veränderungen unserer wichtigsten Zinssätze auf Gewinn und Eigenkapital analysiert. Die Auswirkung von Zinssatzänderungen auf künftige Cashflows ist von dieser Analyse ausgeschlossen. Dennoch haben wir aufgelaufene Zinsen, die als Verbindlichkeiten ausgewiesen werden, anhand der hypothetischen Marktzinssätze zum 31. Dezember 2007 neu berechnet. Anschließend wurden beizulegende Zeitwerte für als Cashflow-Hedges verbuchte derivative Zinsinstrumente anhand der hypothetischen Marktzinsen neu berechnet und die daraus resultierenden Auswirkungen auf Gewinn und Eigenkapital in die Sensitivitätsanalyse einbezogen. Zinsrisiken aus den beizulegenden Zeitwerten von Schuldscheindarlehen, die mit Fair-Value-Hedges abgesichert sind, wurden ebenfalls berücksichtigt. Die Veränderungen der beizulegenden Zeitwerte der abgesicherten Positionen und der Zinssicherungsinstrumente führten aber zu keinen wesentlichen Effekten in der Gewinn- und Verlustrechnung. Folgende Instrumente wurden von dieser Analyse ausgeschlossen:

bullet_orange.pngEinige festverzinsliche finanzielle Vermögenswerte, wie z.B. Commercial Paper und Certificates of Deposit, die vom Konzern aufgrund ihrer kurzfristigen Fälligkeit als ergebniswirksam zum beizulegenden Zeitwert zu bewertende finanzielle Verbindlichkeiten („Financial Liabilities at Fair Value Through Profit or Loss“) erfasst werden, werden nicht berücksichtigt. Etwaige Auswirkungen veränderter Zinssätze werden als unwesentlich betrachtet und in der Sensitivitätsanalyse nicht berücksichtigt.

bullet_orange.pngAndere festverzinsliche Finanzinstrumente werden nach der Effektivzinsmethode bewertet. Da ein veränderter Zinssatz bei dieser Art von Instrumenten den Buchwert nicht beeinflussen würde, würde der Gewinn nicht beeinflusst und sie sind von dieser Analyse ausgeschlossen.

Die Zinssensitivitätsanalyse nimmt eine Parallelverschiebung der Zinsstrukturkurve um 100 Basispunkte für alle Währungen an und wurde für die Jahre 2006 und 2007 auf der gleichen Basis durchgeführt. Bei einem Anstieg des Zinssatzes um 100 Basispunkte am 31. Dezember 2007 wäre das Eigenkapital um 6 Mio. € gestiegen (2006: 5 Mio. €) und der Gewinn um 2 Mio. € gefallen (2006: 2 Mio. €). Eine Verringerung des Zinssatzes um 100 Basispunkte am 31. Dezember 2007 hätte einen Rückgang des Eigenkapitals um 7 Mio. € zur Folge gehabt (2006: 8 Mio. €). Der Gewinn wäre um 2 Mio. € gestiegen (2006: 2 Mio. €).

Wir sind der Meinung, dass die Zinssatzanalyse gemäß IFRS 7 eine realistische, wenn auch grobe Schätzung unseres derzeitigen Zinsrisikos darstellt.

Zur Senkung der Zinsrisiken und Sicherung seiner finanziellen Flexibilität verfolgt der Konzern im Rahmen seiner Finanzstrategie das zentrale Ziel, den Verschuldungsgrad (d. h. das Verhältnis von Netto-Finanzverbindlichkeiten zu Eigenkapital) auf unter 50 % zu senken. Im Jahr 2007 haben wir unsere Netto-Finanzverbindlichkeiten, die im Zusammenhang mit der Finanzierung der Akquisition von Reebok stehen, deutlich reduziert.  siehe Treasury Darüber hinaus haben wir die niedrigen Zinsen zum Zeitpunkt der Akquisition genutzt und den Anteil festverzinslicher Finanzierungsvereinbarungen Anfang 2006 deutlich erhöht. Im Jahr 2007 konzentrierten sich unsere Aktivitäten hinsichtlich der Reduzierung von Verbindlichkeiten vorrangig auf variabel verzinsliche Instrumente. Infolgedessen machten festverzinsliche Finanzierungen 70 % unserer ausstehenden Gesamtverschuldung zum 31. Dezember 2007 aus, gegenüber 65 % im Vorjahr.  siehe Treasury

Dank der Risikoausgleichsmaßnahmen haben wir im Geschäftsjahr 2007 unserer Ansicht nach beträchtliche Fortschritte bei der Senkung des Zinsrisikos erzielt. Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen gesamtwirtschaftlichen Situation erwarten wir keine wesentliche Veränderung des durchschnittlichen Zinssatzes des Konzerns im Jahr 2008. Wir schätzen deshalb die Wahrscheinlichkeit von wesentlichen Steigerungen des Zinssatzes für die Verbindlichkeiten des Konzerns, die geringfügige finanzielle Auswirkungen auf unseren Ergebnisbeitrag haben könnten, weiterhin als gering ein. 



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