ZINSSATZENTWICKLUNG1)
in %
| 1) | Gewichteter durchschnittlicher Zinssatz der Bruttofinanzverbindlichkeiten. |
NETTO-LIQUIDITÄT / NETTOFINANZVERBINDLICHKEITEN
in Mio. €
| 1) | Angepasst aufgrund der Anwendung der Änderung zu IAS 39. |
| 2) | Beinhaltet das Reebok Geschäftssegment ab 1. Februar 2006. |
NETTOFINANZVERBINDLICHKEITEN NACH QUARTALEN1)
in Mio. €
| 1) | Am Ende der Periode. |
NETTOFINANZVERBINDLICHKEITEN UM FAST 500 MIO. €
REDUZIERT
Am 31. Dezember 2007 beliefen sich die Nettofinanzverbindlichkeiten
auf 1,766 Mrd. € (2006: 2,231 Mrd. €).
Das entspricht einem Rückgang um 465 Mio. € bzw. 21 %. Diese
Verbesserung lag erheblich unter unserem ursprünglichen
Ziel zu Beginn des Jahres 2007. Zu diesem Zeitpunkt hatten
wir eine Reduzierung auf unter 2 Mrd. € kommuniziert.
siehe Internes Konzern-Managementsystem Verantwortlich für
diesen
Rückgang waren in erster Linie die starke Gewinnentwicklung
und das weiterhin strikte Management des kurzfristigen
Betriebskapitals. Darüber hinaus trugen positive
Währungseffekte
in Höhe von 98 Mio. € zu der Verbesserung
der Nettofinanzverbindlichkeiten
bei. Diese Entwicklung führte
zu einer erheblichen Verbesserung des Verschuldungsgrads
auf 58,4 % am Ende des Jahres 2007 gegenüber 78,9 % am
Ende des Vorjahres.
Auf Basis der Nettofinanzverbindlichkeiten
lag die Inanspruchnahme der zugesagten Kreditlinien
Ende 2007 bei 28 % (2006: 32 %).
WÄHRUNGSMANAGEMENT WEITER OPTIMIERT
Da der adidas
Konzern weltweit tätig ist, ist das Währungsmanagement ein
wichtiger Fokus der zentralen Treasury-Abteilung. Dabei ist
das US-Dollar-Hedging von zentraler
Bedeutung, weil unsere
Beschaffung überwiegend in Asien stattfindet und größtenteils
in Dollar abgerechnet wird.
siehe Global Operations Im Geschäftsjahr
2007 verwaltete die zentrale Treasury-Abteilung ein Nettodefizit
gegenüber dem Euro in Höhe von ca. 1,5 Mrd. US Dollar.
Dies stellt einen Rückgang von ca. 200 Mio. US Dollar gegenüber
1,7 Mrd. US Dollar im Vorjahr dar. Die Veränderung resultiert
hauptsächlich aus dem
Wegfall eines Einmaleffekts im
Zusammenhang mit der Akquisition von Reebok im Jahr 2006.
Gemäß den Treasury-Grundsätzen des Konzerns haben wir ein
rollierendes Hedging-System mit einem
Zeitfenster von 12 bis
18 Monaten, wobei wir einen großen
Teil unseres
erwarteten
saisonalen Hedging-Bedarfs sechs Monate vor Saisonbeginn
absichern. Das bedeutet,
dass wir bereits rund 70 % unseres
prognostizierten Hedging-Bedarfs für 2008 zu einem Sicherungskurs
abgeschlossen haben,
der über dem Vorjahresniveau
liegt. Außerdem haben wir schon begonnen uns für 2009 abzusichern.
Wir nutzen verschiedene
Hedging-Instrumente, wie
z.B. Währungsoptionen,
Währungsswaps und Devisentermingeschäfte
oder Kombinationen
von unterschiedlichen Instrumenten,
um uns gegen ungünstige Kursentwicklungen zu
schützen. Dabei bleiben wir weiterhin in der Lage, von künftigen
positiven Kursentwicklungen zu profitieren.
siehe Risiko- und Chancenbericht.
VERSCHULDUNGSGRAD
in %
| 1) | Angepasst aufgrund der Anwendung von IAS 32 / IAS 39 und der Änderung zu IAS 19. |
| 2) | Beinhaltet das Reebok Geschäftssegment ab 1. Februar 2006. |
FINANZIERUNGSSTRUKTUR1)
in Mio. €
| 2007 | 2006 | |
| Flüssige Mittel und kurzfristige Finanzanlagen |
381 |
347 |
| Bankkredite |
198 |
275 |
| Commercial Paper |
0 |
144 |
| Schuldscheindarlehen |
1.564 |
1.784 |
| Wandelanleihe |
384 |
375 |
| Bruttofinanzverbindlichkeiten |
2.146 |
2.578 |
| Netto-Liquidität/Nettofinanzverbindlichkeiten |
– 1.766 |
– 2.231 |
1) Bei Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.





