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EBITDA
Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte.

Eigene Einzelhandelsaktivitäten
Von einer Marke des adidas Konzerns selbst betriebene Einzelhandelsgeschäfte. Hierzu gehören adidas Concept-Stores (Sport Performance und Sport Style) und Concession Corners sowie Factory Outlets und E-Commerce für die Marken adidas, Reebok und Rockport.

Eigenkapitalquote
Zeigt die Rolle des Eigenkapitals in der Finanzstruktur eines Unternehmens an.
Eigenkapitalquote = Eigenkapital / Bilanzsumme.

Eigenkapitalrendite (ROE)
Die Eigenkapitalrendite (Return On Equity – ROE) zeigt den Ertrag eines Unternehmens im Verhältnis zum Eigenkapital.
Eigenkapitalverzinsung = Jahresüberschuss / Eigenkapital.

Ergebnis je Aktie
Leistungsindikator, der den Jahresüberschuss der Anzahl an Stammaktien gegenüberstellt.
Ergebnis je Aktie = Jahresüberschuss / gewichtete durchschnittliche Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien im Geschäftsjahr.

Ergebnisanteile anderer Gesellschafter
Anteile am Jahresergebnis, die nicht dem Konzern, sondern Konzernfremden zuzurechnen sind, die Anteile an verbundenen Unternehmen halten.

EXPOSURE
Zahlungsmittelüberschuss oder -defizit des adidas Konzerns in Fremdwährung.

Fair Value
Beizulegender Zeitwert. Betrag, zu dem Vermögenswerte zwischen Geschäftspartnern fairer Weise gehandelt würden. Der Fair Value ist häufig identisch mit dem Marktpreis.

Finanzierungsleasing
Methode zum Erwerb einer Anlage, die eine Serie von Mietzahlungen (Leasingraten) über die gesamte erwartete Lebenszeit der Anlage beinhaltet.

ForMotion™
Spezielle Schnitte und drei-dimensionale Designs, die dem Körper angepasst sind und dadurch Komfort und Bewegungsfreiheit des Athleten erhöhen.

Franchising
Ein Franchisegeber stellt einem Franchisenehmer die regionale Nutzung eines Geschäftskonzeptes, von Warenzeichen, Warenmustern oder Geschmacksmustern gegen Entgelt zur Verfügung. In der Regel unterstützt der Franchisegeber den Franchisenehmer z. B. in organisatorischen Dingen, bei Werbeaktionen.

Free Cashflow
Finanzielle Mittel, die einem Unternehmen nach Abzug von Investitionen und anderen Auszahlungen wie beispielsweise Steuern und Zinsen vom Betriebsergebnis für zukünftige Aktivitäten zur Verfügung stehen.
Free Cashflow = Betriebsergebnis + Abschreibungen (inkl. Geschäfts- oder Firmenwerte) + / – Veränderungen im operativen kurzfristigen Betriebskapital – Investitionen + / - betriebsfremde Auszahlungen.

Geschäfts- oder Firmenwerte (Goodwill)
Immaterieller Vermögenswert, der den Betrag quantifiziert, der für das Image, das Know-how und die Marktposition eines übernommenen Unternehmens bezahlt wurde. Der Geschäfts- oder Firmenwert ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Kaufpreis und dem Zeitwert des erworbenen Nettovermögens zum Zeitpunkt der Übernahme.

Gewichteter Kapitalkostensatz (WACC)
Der adidas Konzern bestimmt die Kapitalkosten anhand der Berechnung des gewichteten Kapitalkostensatzes (WACC) basierend auf dem Verhältnis von Fremdkapital und Eigenkapital. Die Eigenkapitalkosten werden mit dem risikolosen Zinssatz, einer Risikoprämie für das Marktrisiko und dem Betafaktor berechnet. Die Grundlage zur Bestimmung der Fremdkapitalkosten sind der risikolose Zinssatz, der Credit Spread und die durchschnittliche Steuerquote.

GNC (Greg Norman Colection Großhandelsgeschäft)
Golfmarke, die zusammen mit der Reebok Akquisition am 31. Januar 2006 erworben wurde. Der adidas Konzern meldete den Verkauf des Greg Norman Großhandelsgeschäfts zum 21. November 2006. Bis zu diesem Zeitpunkt war GNC Teil des TaylorMade-adidas Golf Segments.

Hedging
Eine Strategie zur Absicherung von Zins-, Währungs- oder Kursrisiken durch derivative Finanzinstrumente (Optionen, Swaps, Termingeschäfte usw.).
 siehe auch Natürliche Absicherungsmaßnahmen

High-End Department Stores
Kaufhaus mit einem breiten Angebot mittel- bis hochpreisiger Produkte verschiedener Marken.

In-House Bank
Zentrale Verwendung der flüssigen Mittel der einzelnen Tochtergesellschaften des adidas Konzerns. Die Organisation und Durchführung erfolgt über die Treasury-Abteilung des adidas Konzerns.

Initial Public Offering (IPO)
Erste öffentliche Platzierung von Aktien durch ein privates Unternehmen auf einem organisierten Markt.

Institutionelle Investoren
Gesellschaften wie z.B. Investmentgesellschaften, Investmentfonds, Makler, Versicherungsgesellschaften, Pensionsfonds, Investmentbanken und Stiftungen. Diese haben in der Regel umfassende Kenntnisse hinsichtlich Anlageformen und Risiken und sind in der Lage, große Investitionen zu tätigen.

Interessenvertreter
Alle Gruppen, die ein direktes oder indirektes Interesse an den Leistungen und Ergebnissen eines Unternehmens haben. Dazu zählen Kreditgeber, Konsumenten, Fachhändler, Lieferanten, Lizenznehmer, Geschäftspartner in der Beschaffungskette, Aktionäre, Mitarbeiter, internationale Sportverbände, Nicht-Regierungsorganisationen, Medien usw.

International Accounting Standards Board (IASB)
Privatrechtlich organisierter Zusammenschluss von Berufsverbänden, welcher sich mit Rechnungslegungsvorschriften beschäftigt und die IFRS (vormals IAS) ausarbeitet. 



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