International Financial Reporting Interpretations Comite (IFRIC)
Organ, das
strittige Bilanzierungsfragen klärt. Seine Interpretationen werden vom IASB genehmigt und sind
ab ihrem Inkrafttreten für alle IFRS-Anwender verbindlich.
International Financial Reporting Standards (IFRS)
Die IFRS (vormals IAS) werden
vom IASB mit dem Ziel herausgegeben, transparente und vergleichbare Rechnungslegungsprinzipien
zu schaffen, die von Unternehmen und Organisationen weltweit zur Finanzberichterstattung
angewendet werden.
Investitionen
Auszahlungen abzüglich erstattbarer Steuern (z.B. Mehrwertsteuer) für den
Kauf, das Leasing oder die Herstellung von Anlagevermögen.
Joint Venture
Eine Kooperation von Gesellschaften durch die Gründung einer neuen, rechtlich
selbstständigen Geschäftseinheit, an der die Gründungsgesellschaften (zwei oder mehrere
Gesellschaften) mit ihrem Kapital und wesentlichen Ressourcenanteilen beteiligt sind.
Kaufpreisaufteilung (Purchase Price Allocation – PPA)
Durch IFRS Vorschriften
festgelegt.
Aufteilung des für eine Akquisition gezahlten Kaufpreises nach dem Zeitwert auf
erworbene
Vermögenswerte und Verbindlichkeiten.
Key Accounts
Wichtige Kunden, die einen beträchtlichen Anteil des Umsatzes generieren.
KineticFit
„Fit” System, welches sich den stetig ändernden Bedingungen beim Laufen ideal
anpasst. Mit Hilfe mehrerer dehnbarer Elemente dient der Schuh als optimale Unterstützung
und leistet gleichzeitig minimalen Widerstand im Bewegungsprozess.
Kurs-Gewin Verhältnis (KGV)
Gibt das Verhältnis des verwässerten (aktuellen oder
zukünftigen)
Gewinns je Aktie zu ihrem aktuellen Marktkurs an. Kennzahl zur Beurteilung der
Ertragskraft und -entwicklung eines Unternehmens im Vergleich zu einem oder mehreren
anderen.
Je geringer das KGV einer Aktie im Vergleich zum KGV einer anderen Aktie oder
dem Durchschnitt des Aktienmarktes, desto geringer sind die Wachstumserwartungen des
Marktes in diese Aktie.
Kurzfristiges Betriebskapital
Kurzfristig verfügbares Kapital eines Unternehmens zur
Finanzierung
der laufenden Geschäftsaktivitäten.
siehe auch Operatives kurzfristiges Betriebskapital
Kurzfristiges Betriebskapital = Umlaufvermögen – kurzfristige Verbindlichkeiten.
Lagerräumungsverkäufe
Umsätze, die außerhalb der normalen Konditionen getätigt
werden.
Lagerräumungsverkäufe entstehen aus einer unternehmerischen Entscheidung des
Managements heraus, Überbestände abzubauen. Im Normalfall geschieht dies über spezielle
Vertriebskanäle mit erheblichem Rabatt.
Liquidität I – III
Der Liquiditätsgrad gibt an, wie schnell ein Unternehmen Vermögenswerte
liquidieren
kann, um kurzfristige Verbindlichkeiten zu bedienen.
Liquidität I: ((Flüssige Mittel + kurzfristige Finanzanlagen) / kurzfristige Verbindlichkeiten) x 100.
Liquidität II: ((Flüssige Mittel + kurzfristige Finanzanlagen + Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen) / kurzfristige Verbindlichkeiten) x 100.
Liquidität III: ((Flüssige Mittel + kurzfristige Finanzanlagen + Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen + Vorräte) / kurzfristige Verbindlichkeiten) x 100.
Lizenzbekleidungsgeschäft
Bekleidungsprodukte welche unter einer Lizenzvereinbarung
hergestellt und vermarktet werden.
Der adidas Konzern hat Lizenzgeschäfte mit Sportverbänden
(z.B. FIFA, UEFA, IOC), Sportligen (z.B. NFL, NBA), professionellen Sportteams
(z.B. Real Madrid,
Liverpool) und Universitäten
(z.B. UCLA, Notre Dame). Das jeweilige Markensymbol
ist bei derartigen Produkten zweitrangig.
LPGA Tour (Ladies Professional Golf Association Tour)
Führende nordamerikanische
Turnierserie im professionellen Damengolf.
Marketing Working Budget
Enthält die Aufwendungen für Promotion und Kommunikation,
darunter Sponsoring-Verträge mit Teams und einzelnen Sportlern sowie Werbung, Einzelhandelsunterstützung,
Veranstaltungen und andere Kommunikationsaktivitäten, jedoch ohne
Personal- und Verwaltungskosten im Marketing.
Marktkapitalisierung
Der Gesamtmarktwert aller im Umlauf befindlichen Aktien einer
Gesellschaft
berechnet durch Multiplikation der Anzahl der Aktien mit dem aktuellen Börsenkurs.
Marktrisikoprämie
Ist die zusätzliche Rendite, die der Gesamtmarkt oder eine bestimmte
Aktie über den risikolosen Zins hinaus bieten muss, um das vom Investor eingegangene zusätzliche
Risiko zu entlohnen.
Marktrisikoprämie = Marktrisiko – risikoloser Zins.
Mergers & Acquisitions (M & A)
Fusionen und Übernahmen
Metallhölzer
Golfschläger (Driver oder Fairwayhölzer), die aus Stahl- und / oder Titanlegierungen
bestehen. Der Name ist eine Hommage an Persimmonholz, das ursprünglich zur
Herstellung dieser Schläger verwendet wurde. Gemessen am Umsatz stellen Metallhölzer die
größte Kategorie von Golfprodukten dar.
Mitbestimungsgesetz (MitbestG)
Das Mitbestimmungsgesetz regelt die Form der Mitbestimmung
von Arbeitnehmern bei Kapitalgesellschaften mit mehr als 2.000 Mitarbeitern. Es
bestimmt unter anderem, dass der Aufsichtsrat einer solchen Gesellschaft zu gleichen Teilen
aus Vertretern der Arbeitnehmer und Anteilseigner zu besetzen ist.
Mono-Branded stores
adidas, Reebok oder Rockport Marken-Shops, die nicht im Besitz des
adidas Konzerns sind, sondern von Franchise-Partnern betrieben werden. Der adidas Konzern
nutzt dieses Konzept in erster Linie in Wachstumsländern wie China um von der lokalen
Marktexpertise
des jeweiligen Partners zu profitieren. siehe auch Franchising
Motion Analysis Technology (MATT™)
Technologie welche insbesondere im Entwicklungsprozess
neuer Golfprodukte angewandt wird. Über mehrere Hochgeschwindigkeitskameras
werden
Schwung- und Bewegungsdaten gesammelt um mit diesen ein drei-dimensionales Bild
eines Golfspielers aus verschiedenen Blickwinkeln zu erstellen. Dies ermöglicht eine exakte
Anpassung,
Schwunganalyse sowie Biomechanische Untersuchung.






