American Depositary Receipt (ADR)
Hinterlegungsscheine für ausländische Aktien, die von
amerikanischen Banken ausgegeben werden und dem Inhaber Dividendenansprüche und sonstige
Rechte, die im Zusammenhang mit der zugrunde liegenden Aktie stehen, einräumen. ADRs
werden wie Aktien an amerikanischen Börsen gehandelt. Dadurch haben amerikanische Investoren
die Möglichkeit, Anteile an ausländischen Unternehmen in den USA zu erwerben, ohne an
eine ausländische Börse gehen zu müssen.
Anlagendeckung
Die Anlagendeckung gibt den Prozentsatz an, zu dem das Anlagevermögen
durch Eigenkapital finanziert ist.
Anlagendeckung = Eigenkapital / Anlagevermögen.
Asset -Backed Securities (ABS)
Wertpapiere (Anleihen oder Schuldverschreibungen) abgesichert
durch Kreditforderungen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen oder andere
quantifizierbare Vermögenswerte.
Auftragsbestand
Wert der erhaltenen Aufträge für zukünftige Lieferung. Bei adidas und
Reebok werden die meisten Bestellungen saisonabhängig sechs bis neun Monate im Voraus in
Auftrag gegeben. Diese Information dient dem Markt als Indikator für zu erwartende Umsätze.
Bereinigung von Währungseffekten
Umrechnung der Berichtszahlen unter Zugrundelegung
der Wechselkurse des Vorjahres, so dass der tatsächliche Anstieg bzw. Rückgang zu
erkennen
ist. Dazu werden die durch Währungsumrechungen bedingten Abweichungen eliminiert.
Bester Indikator für die Beurteilung der zugrunde liegenden Geschäftstätigkeit.
Beschaffung
Management externer Lieferanten sowie der Produktion und Auslieferung von
Endprodukten an unsere Kunden.
Beta Faktor
Maß für das relative Risiko einer einzelnen Aktie im Vergleich zum Gesamtmarkt.
Ein Beta Faktor größer eins bedeutet, dass die Aktie risikobehafteter ist als der Gesamtmarkt.
Für einen Beta Faktor kleiner eins gilt der umgekehrte Fall.
Betriebsergebnis
Betriebsergebnis des operativen Geschäfts nach Umsatzkosten und operativen
Aufwendungen.
Betriebsergebnis = Rohergebnis + Lizenz- und Provisionserträge – Marketing Working Budget
– operative Gemeinkosten.
BOUNCE™
Dreidimensionales Energiemanagementsystem, bestehend aus mehreren Teilen,
die unter dem Fußballen und / oder der Ferse angebracht werden. Diese Teile unterstützen die
speziellen Bedürfnisse des Sportlers, wie z.B. Dämpfung, und führen zu optimaler Leistung.
Bruttoinlandsprodukt (BIP)
Die zu Marktpreisen bewertete Summe aller fertigen Erzeugnisse
und Dienstleistungen, die während eines Jahres in einem Land produziert wurden.
BIP = Konsumausgaben + Investitionen + Staatsausgaben + (Exporte – Importe).
Classics
Produkte inspiriert von der langen Tradition der adidas Group. Die Modelinie richtet
sich in erster Linie an stil- und modebewusste Konsumenten, die bei ihrer Kleidung zwar auf
einen
sportlichen Look und eine sportliche Aussage Wert legen, aber eine frische und anspruchsvolle
Interpretation dieser Qualitäten wünschen.
Clima
adidas-Bekleidungssystem, das die ClimaCool®, ClimaLite®, ClimaWarm® und
ClimaProof
® Technologien umfasst. ClimaCool® ist ein integriertes System, das die Körpertemperatur
des Sportlers reguliert. Im Schuhbereich dient es als Luftzirkulations- und somit
Kühlsystem. ClimaLite® trägt den Schweiß von der Haut in äußere Materialschichten, um
die natürliche
Regulierung der Körpertemperatur zu verbessern. ClimaWarm® ist eine leichte,
atmungsaktive
Wärmedämmung, die bei nass-kaltem Wetter den Körper trocken und behaglich
hält. ClimaProof® ist ein leichtes und atmungsaktives Material, dass Wind, Regen und
Schnee abweist, aber den Körper unterstützt, Wärme und Schweiß abzuleiten.
Co-Branded Stores
adidas oder Reebok Markenshops, die zusammen mit einem ausgesuchten
Partner, wie z.B. einer Sportliga wie der NHL oder NBA (z.B. NBA Concept Shop in Istanbul,
Türkei) betrieben werden.
Commercial Paper
Handelbare, unbesicherte Inhaberschuldverschreibungen, die zur kurzfristigen
Fremdmittelaufnahme emittiert werden. Commercial Paper werden als Daueremission
revolvierend mit einer Laufzeit von sieben Tagen bis zu zwölf Monaten oder länger ausgegeben.
Concession Corners
Verkaufsbereich welcher von einer der Marken des adidas Konzerns
betrieben wird. Diese Vertriebsform existiert hauptsächlich in asiatischen Märkten, wo keine
anderen
Vertriebsmöglichkeiten vorhanden sind.
Corporate Governance
Verteilung von Rechten und Pflichten unter den wichtigsten
Anteilseignern
im Unternehmen, insbesondere den Aktionären, sowie dem Vorstand und dem
Aufsichtsrat.
Credit Spread
Risikoprämie, die als Renditedifferenz zwischen risikolosen Staatsanleihen und
Unternehmensanleihen gleicher Laufzeit berechnet wird. Für das Ausfallrisiko einer Unternehmensanleihe
fordert der Anleger eine zusätzliche Verzinsung in Form einer Risikoprämie.
Days of Sales Outstanding (DSO)
Durchschnittlicher Zeitraum der Forderungsbegleichung
durch unsere Kunden.
Devisentermin-Geschäfte
Vertrag über den Austausch zweier Währungen zu einem im
Voraus
festgelegten Wechselkurs und Zeitpunkt.
D & O-Versicherung
Directors-and-Officers-Versicherung, auch Organ- oder Manager-Haftpflichtversicherung.
Vermögensschadenhaftpflichtversicherung, die ein Unternehmen für
seine Organe und leitenden Angestellten zum Schutz vor Kosten aufgrund Rechtsstreitigkeiten
abschließt.
Durchverkauf
Zeitraum, in dem Produkte über den Einzelhandel an den Konsumenten
weiterverkauft
werden.
EBITDA
Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte.
Eigene Einzelhandelsaktivitäten
Von einer Marke des adidas Konzerns selbst betriebene
Einzelhandelsgeschäfte. Hierzu gehören adidas Concept-Stores (Sport Performance und Sport
Style) und Concession Corners sowie Factory Outlets und E-Commerce für die Marken adidas,
Reebok und Rockport.
Eigenkapitalquote
Zeigt die Rolle des Eigenkapitals in der Finanzstruktur eines Unternehmens
an.
Eigenkapitalquote = Eigenkapital / Bilanzsumme.
Eigenkapitalrendite (ROE)
Die Eigenkapitalrendite (Return On Equity – ROE) zeigt den
Ertrag
eines Unternehmens im Verhältnis zum Eigenkapital.
Eigenkapitalverzinsung = Jahresüberschuss / Eigenkapital.
Ergebnis je Aktie
Leistungsindikator, der den Jahresüberschuss der Anzahl an Stammaktien
gegenüberstellt.
Ergebnis je Aktie = Jahresüberschuss / gewichtete durchschnittliche Anzahl der im Umlauf
befindlichen
Aktien im Geschäftsjahr.
Ergebnisanteile anderer Gesellschafter
Anteile am Jahresergebnis, die nicht dem
Konzern, sondern Konzernfremden zuzurechnen sind, die Anteile an verbundenen Unternehmen
halten.
EXPOSURE
Zahlungsmittelüberschuss oder -defizit des adidas Konzerns in Fremdwährung.
Fair Value
Beizulegender Zeitwert. Betrag, zu dem Vermögenswerte zwischen Geschäftspartnern
fairer Weise gehandelt würden. Der Fair Value ist häufig identisch mit dem Marktpreis.
Finanzierungsleasing
Methode zum Erwerb einer Anlage, die eine Serie von Mietzahlungen
(Leasingraten) über die gesamte erwartete Lebenszeit der Anlage beinhaltet.
ForMotion™
Spezielle Schnitte und drei-dimensionale Designs, die dem Körper angepasst
sind und dadurch Komfort und Bewegungsfreiheit des Athleten erhöhen.
Franchising
Ein Franchisegeber stellt einem Franchisenehmer die regionale Nutzung eines
Geschäftskonzeptes, von Warenzeichen, Warenmustern oder Geschmacksmustern gegen
Entgelt
zur Verfügung. In der Regel unterstützt der Franchisegeber den Franchisenehmer
z. B. in organisatorischen Dingen, bei Werbeaktionen.
Free Cashflow
Finanzielle Mittel, die einem Unternehmen nach Abzug von Investitionen und
anderen Auszahlungen wie beispielsweise Steuern und Zinsen vom Betriebsergebnis für zukünftige
Aktivitäten zur Verfügung stehen.
Free Cashflow = Betriebsergebnis + Abschreibungen (inkl. Geschäfts- oder Firmenwerte)
+ / – Veränderungen im operativen kurzfristigen Betriebskapital – Investitionen + / - betriebsfremde
Auszahlungen.
Geschäfts- oder Firmenwerte (Goodwill)
Immaterieller Vermögenswert, der den Betrag
quantifiziert, der für das Image, das Know-how und die Marktposition eines übernommenen
Unternehmens
bezahlt wurde. Der Geschäfts- oder Firmenwert ergibt sich aus der Differenz
zwischen dem Kaufpreis und dem Zeitwert des erworbenen Nettovermögens zum Zeitpunkt der
Übernahme.
Gewichteter Kapitalkostensatz (WACC)
Der adidas Konzern bestimmt die Kapitalkosten
anhand der Berechnung des gewichteten Kapitalkostensatzes (WACC) basierend auf dem Verhältnis
von Fremdkapital und Eigenkapital. Die Eigenkapitalkosten werden mit dem risikolosen
Zinssatz, einer Risikoprämie für das Marktrisiko und dem Betafaktor berechnet. Die Grundlage
zur Bestimmung der Fremdkapitalkosten sind der risikolose Zinssatz, der Credit Spread und die
durchschnittliche Steuerquote.
GNC (Greg Norman Colection Großhandelsgeschäft)
Golfmarke, die zusammen mit
der Reebok Akquisition am 31. Januar 2006 erworben wurde. Der adidas Konzern meldete den
Verkauf des Greg Norman Großhandelsgeschäfts zum 21. November 2006. Bis zu diesem Zeitpunkt
war GNC Teil des TaylorMade-adidas Golf Segments.
Hedging
Eine Strategie zur Absicherung von Zins-, Währungs- oder Kursrisiken durch derivative
Finanzinstrumente (Optionen, Swaps, Termingeschäfte usw.).
siehe auch Natürliche
Absicherungsmaßnahmen
High-End Department Stores
Kaufhaus mit einem breiten Angebot mittel- bis hochpreisiger
Produkte verschiedener Marken.
In-House Bank
Zentrale Verwendung der flüssigen Mittel der einzelnen Tochtergesellschaften
des adidas Konzerns. Die Organisation und Durchführung erfolgt über die Treasury-Abteilung
des adidas Konzerns.
Initial Public Offering (IPO)
Erste öffentliche Platzierung von Aktien durch ein privates
Unternehmen
auf einem organisierten Markt.
Institutionelle Investoren
Gesellschaften wie z.B. Investmentgesellschaften, Investmentfonds,
Makler, Versicherungsgesellschaften, Pensionsfonds, Investmentbanken und Stiftungen.
Diese haben in der Regel umfassende Kenntnisse hinsichtlich Anlageformen und Risiken und
sind in der Lage, große Investitionen zu tätigen.
Interessenvertreter
Alle Gruppen, die ein direktes oder indirektes Interesse an den Leistungen
und Ergebnissen eines Unternehmens haben. Dazu zählen Kreditgeber, Konsumenten,
Fachhändler, Lieferanten, Lizenznehmer, Geschäftspartner in der Beschaffungskette, Aktionäre,
Mitarbeiter, internationale Sportverbände, Nicht-Regierungsorganisationen, Medien usw.
International Accounting Standards Board (IASB)
Privatrechtlich organisierter
Zusammenschluss
von Berufsverbänden, welcher sich mit Rechnungslegungsvorschriften beschäftigt
und die IFRS (vormals IAS) ausarbeitet.
International Financial Reporting Interpretations Comite (IFRIC)
Organ, das
strittige Bilanzierungsfragen klärt. Seine Interpretationen werden vom IASB genehmigt und sind
ab ihrem Inkrafttreten für alle IFRS-Anwender verbindlich.
International Financial Reporting Standards (IFRS)
Die IFRS (vormals IAS) werden
vom IASB mit dem Ziel herausgegeben, transparente und vergleichbare Rechnungslegungsprinzipien
zu schaffen, die von Unternehmen und Organisationen weltweit zur Finanzberichterstattung
angewendet werden.
Investitionen
Auszahlungen abzüglich erstattbarer Steuern (z.B. Mehrwertsteuer) für den
Kauf, das Leasing oder die Herstellung von Anlagevermögen.
Joint Venture
Eine Kooperation von Gesellschaften durch die Gründung einer neuen, rechtlich
selbstständigen Geschäftseinheit, an der die Gründungsgesellschaften (zwei oder mehrere
Gesellschaften) mit ihrem Kapital und wesentlichen Ressourcenanteilen beteiligt sind.
Kaufpreisaufteilung (Purchase Price Allocation – PPA)
Durch IFRS Vorschriften
festgelegt.
Aufteilung des für eine Akquisition gezahlten Kaufpreises nach dem Zeitwert auf
erworbene
Vermögenswerte und Verbindlichkeiten.
Key Accounts
Wichtige Kunden, die einen beträchtlichen Anteil des Umsatzes generieren.
KineticFit
„Fit” System, welches sich den stetig ändernden Bedingungen beim Laufen ideal
anpasst. Mit Hilfe mehrerer dehnbarer Elemente dient der Schuh als optimale Unterstützung
und leistet gleichzeitig minimalen Widerstand im Bewegungsprozess.
Kurs-Gewin Verhältnis (KGV)
Gibt das Verhältnis des verwässerten (aktuellen oder
zukünftigen)
Gewinns je Aktie zu ihrem aktuellen Marktkurs an. Kennzahl zur Beurteilung der
Ertragskraft und -entwicklung eines Unternehmens im Vergleich zu einem oder mehreren
anderen.
Je geringer das KGV einer Aktie im Vergleich zum KGV einer anderen Aktie oder
dem Durchschnitt des Aktienmarktes, desto geringer sind die Wachstumserwartungen des
Marktes in diese Aktie.
Kurzfristiges Betriebskapital
Kurzfristig verfügbares Kapital eines Unternehmens zur
Finanzierung
der laufenden Geschäftsaktivitäten.
siehe auch Operatives kurzfristiges Betriebskapital
Kurzfristiges Betriebskapital = Umlaufvermögen – kurzfristige Verbindlichkeiten.
Lagerräumungsverkäufe
Umsätze, die außerhalb der normalen Konditionen getätigt
werden.
Lagerräumungsverkäufe entstehen aus einer unternehmerischen Entscheidung des
Managements heraus, Überbestände abzubauen. Im Normalfall geschieht dies über spezielle
Vertriebskanäle mit erheblichem Rabatt.
Liquidität I – III
Der Liquiditätsgrad gibt an, wie schnell ein Unternehmen Vermögenswerte
liquidieren
kann, um kurzfristige Verbindlichkeiten zu bedienen.
Liquidität I: ((Flüssige Mittel + kurzfristige Finanzanlagen) / kurzfristige Verbindlichkeiten) x 100.
Liquidität II: ((Flüssige Mittel + kurzfristige Finanzanlagen + Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen) / kurzfristige Verbindlichkeiten) x 100.
Liquidität III: ((Flüssige Mittel + kurzfristige Finanzanlagen + Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen + Vorräte) / kurzfristige Verbindlichkeiten) x 100.
Lizenzbekleidungsgeschäft
Bekleidungsprodukte welche unter einer Lizenzvereinbarung
hergestellt und vermarktet werden.
Der adidas Konzern hat Lizenzgeschäfte mit Sportverbänden
(z.B. FIFA, UEFA, IOC), Sportligen (z.B. NFL, NBA), professionellen Sportteams
(z.B. Real Madrid,
Liverpool) und Universitäten
(z.B. UCLA, Notre Dame). Das jeweilige Markensymbol
ist bei derartigen Produkten zweitrangig.
LPGA Tour (Ladies Professional Golf Association Tour)
Führende nordamerikanische
Turnierserie im professionellen Damengolf.
Marketing Working Budget
Enthält die Aufwendungen für Promotion und Kommunikation,
darunter Sponsoring-Verträge mit Teams und einzelnen Sportlern sowie Werbung, Einzelhandelsunterstützung,
Veranstaltungen und andere Kommunikationsaktivitäten, jedoch ohne
Personal- und Verwaltungskosten im Marketing.
Marktkapitalisierung
Der Gesamtmarktwert aller im Umlauf befindlichen Aktien einer
Gesellschaft
berechnet durch Multiplikation der Anzahl der Aktien mit dem aktuellen Börsenkurs.
Marktrisikoprämie
Ist die zusätzliche Rendite, die der Gesamtmarkt oder eine bestimmte
Aktie über den risikolosen Zins hinaus bieten muss, um das vom Investor eingegangene zusätzliche
Risiko zu entlohnen.
Marktrisikoprämie = Marktrisiko – risikoloser Zins.
Mergers & Acquisitions (M & A)
Fusionen und Übernahmen
Metallhölzer
Golfschläger (Driver oder Fairwayhölzer), die aus Stahl- und / oder Titanlegierungen
bestehen. Der Name ist eine Hommage an Persimmonholz, das ursprünglich zur
Herstellung dieser Schläger verwendet wurde. Gemessen am Umsatz stellen Metallhölzer die
größte Kategorie von Golfprodukten dar.
Mitbestimungsgesetz (MitbestG)
Das Mitbestimmungsgesetz regelt die Form der Mitbestimmung
von Arbeitnehmern bei Kapitalgesellschaften mit mehr als 2.000 Mitarbeitern. Es
bestimmt unter anderem, dass der Aufsichtsrat einer solchen Gesellschaft zu gleichen Teilen
aus Vertretern der Arbeitnehmer und Anteilseigner zu besetzen ist.
Mono-Branded stores
adidas, Reebok oder Rockport Marken-Shops, die nicht im Besitz des
adidas Konzerns sind, sondern von Franchise-Partnern betrieben werden. Der adidas Konzern
nutzt dieses Konzept in erster Linie in Wachstumsländern wie China um von der lokalen
Marktexpertise
des jeweiligen Partners zu profitieren. siehe auch Franchising
Motion Analysis Technology (MATT™)
Technologie welche insbesondere im Entwicklungsprozess
neuer Golfprodukte angewandt wird. Über mehrere Hochgeschwindigkeitskameras
werden
Schwung- und Bewegungsdaten gesammelt um mit diesen ein drei-dimensionales Bild
eines Golfspielers aus verschiedenen Blickwinkeln zu erstellen. Dies ermöglicht eine exakte
Anpassung,
Schwunganalyse sowie Biomechanische Untersuchung.
Movable Weight Technology ™ (MWT™)
Die Technologie ermöglicht dem Golfer den Gleichgewichtsschwerpunkt des
Golfschlägers zu verändern und dadurch optimale Eigenschaften
bzgl. Schlagweite, -richtung und Ballspin zu erreichen.
Natürliche Absicherungsmaßnahmen
Ein Ausgleich der Währungsrisiken, der ohne die
Nutzung von Derivaten auf natürliche Weise als Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit eines
Unternehmens zustande kommt. Zum Beispiel in Fremdwährung erzielte Umsatzerlöse, die zur
Bezahlung bekannter Verbindlichkeiten in der gleichen Fremdwährung eingesetzt werden.
NBA (National Basketbal Association)
Führende US-amerikanische Basketball Liga,
bestehend
aus 30 Teams aus den USA und Kanada.
Nettofinanzverbindlichkeiten
Der Teil der Gesamtfinanzverbindlichkeiten, der nicht
durch flüssige Mittel und kurzfristige Finanzanlagen abgedeckt ist. Im Fall von Netto-Liquidität
ist diese Zahl negativ.
Nettofinanzverbindlichkeiten = Kurzfristige Verbindlichkeiten + Langfristige Verbindlichkeiten
– Flüssige Mittel – Kurzfristige Finanzanlagen.
NHL (National Hockey League)
Führende Nordamerikanische Eishockey Liga, bestehend
aus 30 Teams aus den USA und Kanada.
Operative Aufwendungen
In Verbindung mit dem Geschäftsbetrieb anfallende Kosten, die
nicht direkt auf die verkauften Produkte umzulegen sind. Dies sind Aufwendungen für Vertrieb
und Marketing, Forschung und Entwicklung, allgemeine Verwaltungskosten sowie Abschreibungen
auf Vermögenswerte, die nicht der Produktion dienen.
Operative Gemeinkosten
In Verbindung mit dem Geschäftsbetrieb anfallende Kosten, die nicht direkt auf die verkauften
Produkte umzulegen sind. Dies sind Kosten für Vertrieb, Marketing-Gemeinkosten, Logistik,
Forschung und Entwicklung, sowie allgemeine Verwaltungskosten.
Operative Marge
Indikator für die Profitabilität eines Unternehmens nach Umsatzkosten und
operativen Aufwendungen. Sie stellt den besten Indikator für die Profitabilität der operativen
Aktivitäten
dar.
Operative Marge = (Betriebsergebnis / Umsatz) x 100.
Operatives kurzfristiges Betriebskapital
Betriebsvermögen, das ein Unternehmen
aufbringen
muss, um seine laufende Geschäftstätigkeit zu finanzieren. Im Gegensatz zu kurzfristigem
Betriebskapital enthält das operative kurzfristige Betriebskapital keine nicht-operativen
Bilanzpositionen wie flüssige Mittel, kurzfristige Finanzanlagen und Steuern.
siehe auch Kurzfristiges Betriebskapital
Operatives kurzfristiges Betriebskapital = Forderungen aus Lieferungen und Leistungen + Vorräte
– Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
Operatives Leasing
Methode, Anlagen über einen bestimmten Zeitraum zu mieten, der
kürzer
ist als die erwartete Lebensdauer der Anlage. Bei einem operativen Leasing erscheinen
weder die Anlage noch die Verbindlichkeit in der Bilanz des Leasingnehmers. Die periodischen
Zahlungen werden als operative Aufwendungen verbucht.
Option
Finanzinstrument, das das Recht verbrieft, einen bestimmten Vermögenswert (z.B.
Aktien
oder Devisen) zu einem bestimmten Preis (Strike Price) bis zu einem bestimmten Datum
zu kaufen (Call Option) oder zu verkaufen (Put Option).
Over-The-Counter (OTC) Markt
Bei einem OTC Markt ist eine Aktie nicht an einer Börse
notiert,
sondern wird von Maklern direkt via Telefon und / oder Computer gehandelt.
Pfandrecht
Ist ein beschränkt dingliches Recht des Pfandgläubigers an einer Sache oder
einem
Recht, welches in der Regel zur Sicherung einer Forderung bestellt wird. Kommt der
Schuldner der Verbindlichkeit nicht nach, kann sich der Gläubiger mit der Verwertung des verpfändeten
Gegenstandes befriedigen.
PGA TOUR
Führende nordamerikanische Turnierserie im professionellen Herrengolf, umfasst 49 Wettbewerbe.
Preispunkte
Psychologische Preisgrenzen, wie z.B. 9,99 Euro anstelle von 10 Euro.
Privatanleger
Einzelperson, die für sich selbst Wertpapiere kauft, im Gegensatz zu einem
institutionellen
Investor.
Produktlizenznehmer
Unternehmen, die die Genehmigung haben, den Namen einer Marke
oder eines Unternehmens bei der Herstellung und dem Vertrieb von Produkten zu verwenden.
Bei adidas umfassen Lizenzprodukte Sportuhren, Sportbrillen, Körperpflegeprodukte und Parfüms,
bei Reebok Fitness-Equipment und bei TaylorMade-adidas Golf Taschen und Handschuhe.
Promotion -Aufwendungen
Aufwendungen für Promotion-Partnerschaften.
Promotion-Partnerschaften
Partnerschaften mit Sportveranstaltungen, Verbänden,
Ligen,
Vereinen und Sportlern, bei der diese für eine Marke und deren Produkte werben. Die
Vergütung erfolgt in Form von Geldzahlungen und / oder Sachleistungen.
Promotion-Verträge
Kosten, die im Zusammenhang mit Sponsoring von einzelnen Athleten,
Mannschaften, Verbänden und Sportveranstaltungen zur Förderung des Bekanntheitsgrads der
Marke(n) eines Unternehmens stehen.
Purchase Price Allocation (PPA)
siehe Kaufpreisaufteilung
Record Date
Tag, an dem ein Aktionär im Besitz von Aktien einer Gesellschaft sein muss, um
sich für die Hauptversammlung dieser Gesellschaft anmelden zu können. Nach deutschem
Recht der Beginn des einundzwanzigsten Tages vor der Hauptversammlung.
Regionen
Der adidas Konzern untergliedert seine Geschäftsaktivitäten in vier Regionen: Europa,
Asien,
Nordamerika und Lateinamerika. Nordamerika und Lateinamerika entsprechen dabei
den allgemeinen geographischen Definitionen, Europa hingegen beinhaltet auch Afrika und den
Mittleren
Osten. Asien beinhaltet die Pazifik Region, Australien und Neuseeland.
Risikoloser Zins
Die Verzinsung, die ein Anleger von einem risikofreien Investment, beispielsweise
einer Staatsanleihe, erwarten kann.
Rohergebnis
Differenz zwischen Umsatz und Umsatzkosten.
Rohergebnis = Umsatz – Umsatzkosten.
Rohertragsmarge
Rohergebnis im Verhältnis zum Umsatz.
Rohertragsmarge = (Rohergebnis
/ Umsatz) x 100.
RSS (Realy Simple Syndication)
Technologie, die es dem Nutzer ermöglicht eine Website
oder Teile davon zu abonnieren. Dadurch wird der Nutzer automatisch über neue Inhalte auf den
abonnierten Websites informiert.
Saison
Das Geschäft umfasst typischerweise zwei Saisons pro Jahr – Frühling / Sommer und
Herbst / Winter Kollektion. Den Saisons entsprechend produziert der adidas Konzern seine
jeweiligen
Kollektionen.
Schuldscheindarlehen
Auch Privatplatzierung. Platzierung von Wertpapieren direkt bei
institutionellen
Investoren, wie Banken, Fonds, Versicherungsunternehmen, Pensionskassen
und Stiftungen.
Schwellenländer
Volkswirtschaften mit großem Wachstumspotenzial in Bezug auf wirtschaftliche
Größe und Wichtigkeit. Als Schwellenländer versteht der adidas Konzern die Länder
Asiens, Osteuropas, Lateinamerikas und Afrikas.
Segment
Auch Geschäftssegment. Einheiten innerhalb eines Unternehmens, die Gewinn und
Verlust- Verantwortung besitzen. Der adidas Konzern ist zur Zeit in vier Geschäftssegmente
unterteilt:
adidas, Reebok, TaylorMade-adidas Golf und HQ / Konsolidierung.
Segmentberichterstattung
Veröffentlichung von Informationen über die Vermögens-,
Finanz-
und Ertragslage der einzelnen Marken (Segmente) und Regionen. Sie ermöglicht Rückschlüsse
auf die Entwicklung in diesen Segmenten und deren Beitrag zum Konzernergebnis.
Shareholder Value
Managementkonzept, das die strategischen und operativen Entscheidungsprozesse
auf eine stetige Steigerung des Unternehmenswerts für die Aktionäre ausrichtet.
Shop-in-Shop
adidas, Reebok oder Rockport Verkaufsbereich innerhalb eines Einzelhandelsgeschäfts.
Je nach Vereinbarung wird der Bereich vom adidas Konzern oder dem Betreiber des
Einzelhandelsgeschäfts betrieben. Ziel ist es, dem Kunden ein ähnliches Kauferlebnis zu vermitteln,
wie er es in einem unserer Marken-Shops vorfinden würde.
Signature Collection
Kollektion versehen mit dem Namen oder dem Markenzeichen von
Top-Athleten, z. B. David Beckham Fußballschuh, Tracy McGrady Basketballschuh, Sidney
Crosby
Eishockeyschläger.
Sonstige operative Aufwendungen und Erträge
Aufwendungen und Erträge für
Vertrieb,
Marketing, Forschung und Entwicklung, Logistik und Verwaltungs- und allgemeine
Aufwendungen. Beinhaltet auch Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte und Markenrechte.
Sport Fusion
Schuh- und Bekleidungsprodukte, in denen sportlich-leistungsorientierte Eigenschaften
mit legerem Stil kombiniert sind.
Sportzubehör
Der Begriff umfasst alle Arten von Sportzubehör, die nicht zur Kleidung des
Sportlers gehören wie Bälle, Fitnessgeräte oder Schläger.
Steuerquote
Die Steuerquote ist die Quote, die sich auf Basis des Verhältnisses von tatsächlich
entrichtetem Steueraufwand zum Gewinn vor Steuern ergibt.
Swaps
Derivat mit dem zwei Firmen vereinbaren in der Zukunft Zahlungsströme (Cash Flows)
auszutauschen. Die Vereinbarung definiert dabei, wie die Zahlungen berechnet werden und
wann sie fließen.
Synergien
Zusätzliche Kosteneinsparungen oder Umsatzsteigerungen, die infolge des Zusammenschlusses
von zwei oder mehreren Unternehmen erzielt werden.
TechFit™ Powerweb
TechFit™ ist eine Bekleidungstechnologie, bei der die Gelenk- und
Muskelaktivitäten
ausbalanciert und die Verbindung zwischen Hauptmuskelgruppen hergestellt
werden. Durch strategisch platzierte TPU (Thermoplastisches Urethan) Kraftbänder werden
wichtige Muskelgruppen miteinander verbunden, was die Körperhaltung verbessert.
THE PUMP™
„Custom-fit footwear“ Technologie. Der Fuß ist von einer Luftkammer umgeben.
Die Kammer wird durch das Pumpen des Pump Balls am Schuh gefüllt und verschafft so dem
Fuß einen bestmöglichen Halt.
Top-Down , Bottom-Up
Spezielles Konzept der Informations- und Wissensverarbeitung, bei
der Informationen und Managemententscheidungen von oben nach unten delegiert werden, um
dann im zweiten Schritt mit dem Ergebnis wieder von unten nach oben berichtet und abgeschlossen
zu werden.
TORSION® SYSTEM
Schuhtechnologie, die einen leichten Bogen in der Sohle beinhaltet, damit
sich Vorder- und Hinterfuß unabhängig voneinander bewegen können. Damit wird eine verbesserte
Bodenanpassung und Stabilität ermöglicht.
Trendorientierte Anbieter
Exklusive Boutiquen und Einzelhändler in Großstädten, welche
Trendsetter ansprechen, die nach Sport Lifestyle-Produkten suchen.
UEFA EURO 2008™
Fußball-Europameisterschaft, ausgetragen vom 7 bis 29 Juni 2008.
Austragungsort
ist die Schweiz und Österreich.
Umlaufintensität
Prozentsatz am Gesamtkapital, der in kurzfristigen Vermögenswerten
gebunden
ist.
Umlaufintensität = kurzfristige Aktiva / gesamte Aktiva.
Umsatzkosten
Kosten für Beschaffung und Herstellung von Produkten. Hierzu gehören Rohmaterial-,
Herstellungs- und Lieferkosten, sowie Zölle und Kosten für die Auslieferung an
unsere
Konzern-Vertriebsgesellschaften.
Umschlagshäufigkeit des kurzfristigen Betriebskapitals
Gibt an, wie oft das kurzfristige Betriebskapital in der betrachteten Periode umgeschlagen wurde. Die Umschlagshäufigkeit
zeigt die Bindungsdauer des kurzfristigen Betriebskapitals und lässt so Rückschlüsse auf
die Höhe des Kapitalbedarfs zu. Je höher diese Kennzahl ist, desto positiver ist sie zu beurteilen.
Umschlagshäufigkeit des kurzfristigen Betriebskapitals = Umsatz / kurzfristiges Betriebskapital.
Unverwässertes Ergebnis je Aktie
Leistungsindikator zur Beurteilung des Ergebnisses
pro Aktie basierend auf der Anzahl ausstehender Aktien (ohne Aktienoptionen, zugeteilte Aktienrechte
und Wandelschuldverschreibungen).
Unverwässertes Ergebnis je Aktie = Jahresüberschuss / Durchschnittlich im Umlauf befindliche
Aktien
im Geschäftsjahr
Vermögensdeckung I – II
Gibt
das Verhältnis an, zu dem die Verschuldung eines Unternehmens
durch das langfristige Vermögen gedeckt ist.
Vermögensdeckung I (%):
(Eigenkapital + langfristige Verbindlichkeiten) / langfristige Aktiva.
Vermögensdeckung
II (%): (Eigenkapital + langfristige Verbindlichkeiten) / (langfristige
Aktiva
+ Vorräte).
Verschuldungsgrad
Zeigt den Anteil des Fremdkapitals innerhalb der Finanzstruktur eines
Unternehmens.
Verschuldungsgrad = Nettofinanzverbindlichkeiten / Eigenkapital.
Verwässertes Ergebnis je Aktie
Leistungsindikator zur Beurteilung des Ergebnisses pro
Aktie unter Annahme der Wandlung und Ausübung ausstehender Aktienoptionen, zugeteilter
Aktienrechte und Wandelschuldverschreibungen, durch die sich die Zahl der Aktien erhöhen
kann.
Verwässertes Ergebnis je Aktie = (Jahresüberschuss + Zinsaufwand auf Wandelanleihe nach
Steuern) / (Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien im Geschäftsjahr + Gewichtete Aktienoptionen
+ Aktien aus angenommener Wandlung der Wandelanleihe).
Verzinsung des eingesetzten Kapitals (ROCE)
Im Englischen Return on Capital Employed
(ROCE). Beschreibt, wie effektiv und profitabel ein Unternehmen mit seinem eingesetzten Kapital
umgeht.
ROCE = (Gewinn vor Steuern + Finanzergebnis + Außerordentliches Ergebnis) / (Jahresdurchschnitt
des Eigenkapitals + Ergebnisanteile anderer Gesellschafter + Nettofinanzverbindlichkeiten).
VOCs (Volatile Organic Compounds)
Flüchtige Verbindungen welche Atembeschwerden
und andere Gesundheitsprobleme verursachen können. VOCs sind Nebenprodukte, welche in
der Schuhproduktion anfallen. Aufgrund der Gesundheitsbedenken hat der adidas Konzern
klar definierte
Ziele die Verwendungen dieser Chemikalien stetig zu reduzieren.
Währungsbereinigt / Währungsneutral
Finanzdaten werden zu Vorjahreswechselkursen
angegeben. Dies bereinigt das Ergebnis um die Wechselkursveränderung und zeigt eine direkte,
von Wechselkurseffekten unverfälschte Geschäftsentwicklung.
Währungsoption
siehe Option
Währungsrisiko
Der adidas Konzern berichtet und konsolidiert in Euro. Da eine Vielzahl der
Geschäfte
in Fremdwährungen abwickelt wird (in erster Linie US
Dollar, Japanischer
Yen,
Britisches
Pfund), entsteht ein Wechselkursrisiko bei der Umrechnung in Euro. Um dieses Risiko
zu minimieren, tätigt der adidas Konzern regelmäßig Währungsabsicherungsgeschäfte.
siehe
auch Hedging
Wandelanleihe
Eine Unternehmensanleihe, die mit einem Wandlungsrecht für eine bestimmte
Anzahl Stückaktien des Unternehmens ausgestattet ist und gewandelt werden kann. Wandelanleihen
haben üblicherweise niedrigere Zinssätze als nichtwandelbare Anleihen, weil sie mit
dem Kursanstieg der zugrunde liegenden Aktie an Wert gewinnen. Wandelanleihen kombinieren
damit die Vorteile von Aktien und von Anleihen.
World Class Buyer Program
Programm welches 2006 mit dem Ziel initiiert wurde,
Größenvorteile
beim Einkauf zu realisieren. Das Programm enthält z.B. die Zusammenfassung
der Einkaufsvolumina von unseren Haupt- und Materialzulieferern sowie die konzernweite
Anwendung
von „Best Practice“ im Kostenmanagement.
WTO (World Trade Organization)
Welthandelsorganisation. Eine internationale Organisation
mit Sitz in Genf, Schweiz, die sich mit der Regelung und Liberalisierung internationaler
Handels- und Wirtschaftsbeziehungen befasst.
Zins-Cap
Optionskontrakt, der flexiblen Zinssätzen eine Obergrenze setzt. Der Verkäufer ist
verpflichtet dem Inhaber der Caps die Differenz zwischen flexiblem und Referenzzinssatz zu
zahlen, sobald der Referenzzinssatz überschritten wird. Der Käufer eines solchen Kontrakts
muss eine Prämie als Marktpreis für die mögliche Auszahlung bezahlen.
Zinsdeckungsgrad
Zeigt die Fähigkeit des Unternehmens, die Nettozinsaufwendungen mit
dem Ergebnis vor Steuern und Nettozinsaufwendungen abzudecken.
Zinsdeckungsgrad = Ergebnis vor Steuern und Nettozinsaufwendungen / Nettozinsaufwendungen.