Im Coastal-Segment spricht adidas eine junge Konsumentengruppe
an, die Inspiration in Action Sportarten findet. Unter
anderem legt die Marke adidas hier weiterhin besonderes
Gewicht
auf ihr erfolgreiches, vom Skateboarding inspiriertes
Produktangebot.
Um künftiges Umsatzwachstum im Sport Lifestyle-Markt sicherzustellen, wird die Marke adidas ihr Produktangebot durch neue Konzepte erweitern und gleichzeitig den Vertrieb über Dritte sowie in den adidas eigenen Einzelhandelsgeschäften zusätzlich differenzieren und segmentieren.
SPORT STYLE: AUFBAU DES MODEGESCHÄFTS AUF BASIS
DER ERFOLGREICHEN Y-3 KOLLEKTION
Ein weiterer wichtiger
Bestandteil der Sport Style Division ist die edle Y-3 Modekollektion,
die in Zusammenarbeit mit dem Modedesigner Yohji
Yamamoto entwickelt wird. Seit der Einführung vor fünf Jahren
hat sich das Y-3 Geschäft zu einem wichtigen Imagefaktor der
Marke adidas entwickelt und beachtliches Wachstum erzielt.
Mit Y-3 hat adidas eine eigene Nische in der hartumkämpften
Modewelt geschaffen. Zweimal im Jahr stellt adidas auf der
Modewoche in New York neue Y-3 Kollektionen vor. Um das Y-3
Geschäft auch zukünftig weiter voranzutreiben, konzentriert
sich die Marke vor allem auf selbst kontrollierte Ladenflächen
in Zusammenarbeit mit Premium-Einzelhändlern für Mode
bzw. eigene Einzelhandelsaktivitäten. Für das Jahr 2008 rechnet
adidas mit zweistelligen Wachstumsraten beim Umsatz
im
Modegeschäft.
OPTIMIERUNG DES GROSSHANDELSGESCHÄFTS
Für den
Erfolg beider Divisionen – Sport Performance und Sport Style –
ist eine effektive Vertriebsstrategie erforderlich. Die richtige
Präsentation und Verfügbarkeit von für den Konsumenten
relevanten
Produkten sind in diesem Zusammenhang ebenso
entscheidend wie ein hervorragender Service am Point-Of-Sale.
83 % des Umsatzes bei adidas entfallen auf das Großhandelsgeschäft, wobei eigene Vertriebsgesellschaften von adidas Schuhe, Bekleidung und Sportzubehör an Einzelhandelspartner verkaufen. Das Kundennetzwerk umfasst im Allgemeinen den Sportfachhandel, Einzelhandelsketten für Sportprodukte und Schuhhändler sowie höherwertige Kaufhäuser und modeorientierte Anbieter für Lifestyle-Produkte der Sport Style Division. Um ihr Image als Premium-Marke zu bewahren, vertreibt die Marke adidas ihre Produkte generell nicht über so genannte Billigketten oder Discounter.
In einigen Märkten, wo adidas über keine eigene Vertriebsgesellschaft
verfügt, geht die Marke Vertriebspartnerschaften
mit Dritten ein. Diese agieren als Großhändler, d.h. sie verkaufen
adidas Produkte weiter an den Einzelhandel. Um jedoch die
größtmögliche Kontrolle über die eigene Marke zu bewahren,
sind der Rückkauf von Vertriebsrechten und die Einrichtung
eigener
Vertriebsorganisationen wichtige Bestandteile der
adidas
Strategie.
siehe Risiko- und Chancenbericht
Im Jahr 2008 wird die Marke adidas ihr Großhandelsgeschäft weiter optimieren und dazu das Produktangebot für Einzelhändler noch stärker segmentieren. Nach dem erfolgreichen Start eines neuen Vertriebsmodells in Großbritannien ist geplant, ähnliche Modelle in anderen wichtigen europäischen Märkten einzuführen.
ERWEITERUNG DER SELBST KONTROLLIERTEN LADENFLÄCHEN
In Übereinstimmung mit unserer Vertriebsstrategie
siehe Konzernstrategie liegt der Schwerpunkt der Marke adidas
auf der Erweiterung der Ladenflächen, die sie selbst kontrolliert,
durch:
einen weiteren Ausbau des eigenen Einzelhandelsgeschäfts
und des Netzwerks von Mono-Branded Stores, besonders in
Schwellenländern,
eine Diversifizierung der eigenen Ladenformate und Aufbau
eines mehrdimensionalen Portfolios mit Metropolitan Stores,
Concept Stores, E-Commerce und Factory Outlets,
und ein Forcieren der Eröffnung von Shop-in-Shops mit
wichtigen Einzelhandelspartnern in reifen Märkten.
Im Jahr 2007 hat adidas in all diesen Bereichen bedeutende
Fortschritte verzeichnen können. Der Absatz und die Anzahl
der Läden im eigenen Einzelhandel stiegen weiterhin stark an.
Auf den eigenen Einzelhandel entfallen 17 % des Umsatzes der
Marke adidas.
siehe adidas Geschäftsentwicklung Die Anzahl der
Mono-Branded Stores in Schwellenländern und die Anzahl der
Shop-in-Shops stiegen ebenfalls deutlich.
Im Jahr 2008 plant die Marke adidas, ihre Initiativen zur Erweiterung der selbst kontrollierten Ladenflächen noch zu intensivieren. Gemeinsam mit ihren Einzelhandelspartnern wird die Marke adidas weiterhin Shop-in-Shop-Formate in den reiferen Märkten und neue Mono-Branded Stores in Schwellenländern eröffnen. Ferner plant adidas einen weiteren Ausbau des eigenen Einzelhandels, besonders in Märkten, in denen die Infrastruktur im Einzelhandel noch unterentwickelt ist und auch ein Marktzugang in Zusammenarbeit mit Partnern nur schwer möglich ist.
Im Zuge des anhaltenden Ausbaus des Netzwerks eigener Stores wird adidas im Frühjahr 2008 in Peking den weltweit größten Store der Marke eröffnen. Dieses Geschäft wird sowohl Sport Performance als auch Sport Style Produkte anbieten. adidas beabsichtigt, zukünftig weitere derartiger Metropolitan Stores zu eröffnen. Außerdem wird die Marke durch die Einführung kategoriespezifischer Concept Store-Formate mehr Vielfalt in ihr Laden-Portfolio bringen. Zudem wird die Marke im ersten Halbjahr 2008 ihren ersten eigenen europäischen Internet-Store in den Niederlanden einrichten.
STEIGERUNG VON DURCHSCHNITTLICHEN VERKAUFSPREISEN
UND PROFITABILITÄT
Das Angebot an adidas
Schuhen, Bekleidung und Zubehör bewegt sich zum größten
Teil auf einem höheren bzw. mittleren Preisniveau. Dabei zielt
die Marke auf eine Stärkung ihrer Marktstellung und Umsatzwachstum
ab, indem sie vor allem auf eine Steigerung der
durchschnittlichen Verkaufspreise hinarbeitet. Damit strebt
adidas auch eine Verbesserung der Profitabilität an. Sollte es
im Einzelhandel zu verstärktem Preiswettbewerb kommen,
ergreift
adidas aktiv Maßnahmen zum Schutz des Markenimages.
siehe Risiko- und Chancenbericht Dabei verzichtet die
Marke auch bewusst auf kurzfristige Umsatzchancen, um ihre
Marktstellung langfristig nicht zu gefährden.





