STANDORTE UND AKTIVITÄTEN IN FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG
| Hauptaktivitäten | Standort | |
| adidas | Globales Entwick- lungszentrum (ait) |
Herzogenaurach |
| Globales Entwick- lungszentrum (ait) |
Portland/Oregon, USA |
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| Globales Test- zentrum (ait) |
Scheinfeld | |
| Asiatisches Design- und Entwicklungszentrum |
Shanghai, China |
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| Asiatisches Produkt.- entwicklungszentrum |
Tokio, Japan |
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| Reebok | Globales Entwicklungs- und Testzentrum |
Canton / Massachusetts, USA |
| Reebok-CCM Hockey |
Entwicklungs- und Testzentrum |
Montreal / Quebec, Kanada |
| Entwicklungs- und Testzentrum |
Saint-Jean-sur-Richelieu / Quebec, Kanada |
|
| Rockport | Globales Entwicklungs- und Testzentrum |
Canton / Massachusetts USA |
| TaylorMade- adidas Golf |
Globales Entwicklungs- und Testzentrum |
Carlsbad / Kalifornien, USA |
GANZHEITLICHER FORSCHUNGS- UND ENTWICKLUNGSANSATZ
BEI ADIDAS
Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten
bei der Marke adidas konzentrieren sich auf die
Entwicklung innovativer Technologien in den Bereichen Schuhe,
Bekleidung und Sportzubehör. Die Aufgabe des adidas Innovation
Teams (ait) besteht darin, die führende Stellung von adidas
bei Technologie und Innovation zu stärken. Dazu entwickelt
dieses Team ständig neue Technologien und Konzepte in allen
wichtigen Produktkategorien. Das Team ist in Gruppen aufgeteilt,
die sich individuellen Produktkategorien wie Basketball
oder Fußball widmen oder sich mit kategorieübergreifenden
Projekten wie Intelligent Products oder Energy Management
Systems (Dämpfungstechnologien) beschäftigen.
Die Forschungs- und Entwicklungsprojekte folgen einem ganzheitlichen Ansatz, bei dem jährlich eine Reihe Profi- und Freizeitsportler aus unterschiedlichen Sportarten wie beispielsweise Zinédine Zidane, Michael Ballack, Elena Isinbayewa, Allyson Felix und Jeremy Wariner einbezogen werden. Außerdem kooperiert adidas mit Vereinen wie dem A.C. Mailand und dem FC Bayern München, um Produkte zu testen und sie nach deren Bedürfnissen und Ideen zu optimieren. Dieser Ansatz zur Entwicklung marktfertiger Produkte verleiht uns in der Sportartikelbranche einen eindeutigen Wettbewerbsvorteil.
adidas arbeitete im Jahr 2007 weltweit mit renommierten Forschungspartnern zusammen, wie z.B. der Forschungsgruppe Sporttechnologie der Universitäten von Loughborough und Sheffield in England und der kanadischen University of Calgary. Zu den Projekten zählen beispielsweise Langzeitstudien zu den Eigenschaften von Fußbällen, zu Bewegungsabläufen im Laufsport und im Basketball oder zu intelligenten Produktlösungen. Darüber hinaus berät sich adidas mit medizinischen Expertenteams, die aus Ärzten und Physiotherapeuten bestehen und vor der Markteinführung die gesundheitlichen Auswirkungen neuer Innovationen analysieren und überprüfen. Die Kosten für externe Expertise innerhalb der gesamten Forschungs- und Entwicklungsausgaben von adidas stellten jedoch keinen wesentlichen Faktor dar.
FORSCHUNGS- UND ENTWICKLUNGSFOKUS BEI REEBOK
2007 AUF „FIT“-PROGRAMM
Innerhalb des Reebok Segments
haben die einzelnen Geschäftsbereiche aufgrund ihrer
unterschiedlichen
Produktangebote eigene Forschungs- und
Entwicklungsteams.
Die beiden Reebok Teams Reebok Advanced Concepts (RAC)
und Reebok Equipment kreieren Schuhe, Bekleidung und
Sportzubehör. Das wichtigste Ziel ist dabei vor allem die Entwicklung
von Produkten, die einen „perfect fit“ mit dem Konsumenten
in puncto Funktionalität, Ästhetik und Wert bilden.
In diesem Jahr setzte Reebok 893 „Fit“-Initiativen zur perfekten
Abstimmung von Produkten für die Frühjahrs- und Sommerkollektion
2008 um.
Das Forschungs- und Entwicklungsteam bei Reebok-CCM
Hockey konzentriert sich auf die fortlaufende Entwicklung von
technisch topaktueller Eishockey-Ausrüstung für Profis und
Hobbyspieler.
Die Forschungs- und Entwicklungseinrichtung bei Rockport
ist eine vertikal integrierte Organisation, die sämtliche Aspekte
hinsichtlich Strategie, Forschung, Design, Entwicklung und Testverfahren
umfasst. Hierbei kommen modernste, firmeneigene
Sportschuhtechnologien im Casual und Dress Bereich zum
Einsatz.
Die Forschungs- und Entwicklungsarbeit bei allen Reebok Geschäftsbereichen umfasst sowohl Entwicklungsteams als auch Experten für Design und Produktkommerzialisierung. Außerdem gehört hierzu ein Labor, um menschliche Leistungs- und Verhaltenscharakteristika bei sportlichen Aktivitäten zu testen. Prototypen neuer Produkte werden von den Produktmarketingteams der einzelnen strategischen Geschäftsbereiche getestet. Zu den wichtigsten Projekten zählen ausführliche Tests für Passform, Trageeigenschaften und Materialien zur Einstufung und Bewertung von Langlebigkeit und Funktionalität der Reebok Produkte. Für spezifische Projekte werden zusätzlich Forschungs- und Entwicklungsexperten anerkannter Partner wie der Central Michigan University oder des Massachusetts Institute of Technology (MIT) hinzugezogen. Die Ausgaben von Reebok für den Einkauf externer Expertise stellten jedoch im Jahr 2007 keinen wesentlichen Faktor innerhalb der gesamten Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen dar.






