Forschung und Entwicklung

Für uns als branchenführendes Unternehmen ist eine Vorreiterrolle bei der Produktinnovation entscheidend für den dauerhaften Erfolg. Daher ist der Bereich Forschung und Entwicklung ein Eckpfeiler für die Zukunft unseres Unternehmens. Wir investieren erhebliche Ressourcen in die stetige Weiterentwicklung und Vermarktung technologischer Innovationen und neuartiger Designideen. So lassen sich unsere Markenwerte optimal mit den besonderen Bedürfnissen unserer Konsumenten verbinden. Im Bereich Forschung und Entwicklung des Konzerns arbeiten Designer und Produktentwickler in internen Teams mit Experten für Biomechanik, Materialtechnologie, Fertigungs- und Verfahrenstechnik sowie Fachleuten ähnlicher Bereiche zusammen.  

EHRGEIZIGE FORSCHUNGS- UND ENTWICKLUNGSZIELE
Forschung und Entwicklung sind für unseren Erfolg von höchster Wichtigkeit, da wir die Technologie- und Designerwartungen unserer Konsumenten und Kunden stets erfüllen oder übertreffen wollen. Eine Fülle von Auszeichnungen für unsere innovativen Produkte belegt unsere technologisch führende Stellung in der Branche. Diese Auszeichnungen bedeuten uns viel, da sie den Konsumenten unsere Führungsrolle bei Schuh- und Bekleidungsinnovationen verdeutlichen. Das Ziel unseres Konzerns, jedes Jahr mindestens eine neue revolutionäre Technologie oder wegweisende Weiterentwicklung auf den Markt zu bringen, unterstreicht, dass Forschung und Entwicklung auch zukünftig ein Eckpfeiler für uns bleiben wird.  siehe Konzernstrategie

EFFIZIENTE FORSCHUNGS- UND ENTWICKLUNGSSTRUKTUR
Der Bereich Forschung und Entwicklung ist konzernweit dezentral organisiert: Jede Marke betreibt ihre eigenen Forschungs-, Design- und Entwicklungsaktivitäten an Hauptstandorten in verschiedenen Ländern. Zur Effizienzsteigerung arbeiten unsere verschiedenen Markenteams eng zusammen. Sie tauschen Ergebnisse der Grundlagen- und biomechanischen Forschung sowie vorhandene Technologien untereinander aus. Im Jahr 2007 verwendete Reebok z.B. für den neuen Sprintfit Fußballschuh einen Leisten, der in einer Version des adidas Predator® Fußballschuhs zum Einsatz kam. Dieser Austausch von grundlegendem Know-how ist ein gutes Beispiel für den Technologietransfer, den wir innerhalb des Konzerns anstreben. Ein weiteres Beispiel für den Transfer von Know-how innerhalb unseres Konzerns ist der Einsatz der adidas TORSION® Technologie in einer aktuellen Rockport Schuhkollektion. Innerhalb der einzelnen Marken befassen sich die Forschungs- und Entwicklungsteams sowohl mit den unterschiedlichen Produktkategorien als auch mit neuen Technologieplattformen. Zur Optimierung der Effizienz der einzelnen Teams erfolgen kategorieübergreifende Technologietransfers, z.B. der Transfer der adidas ForMotion™ Technologie von Running in die Basketballkategorie bei adidas, die Übertragung der KFS Technologie aus der Kategorie Running in die Fußballkategorie oder die Verwendung der Movable Weight Technology™ von Metallhölzern im Bereich Eisen bei TaylorMade: Dies trägt dazu bei, unsere Forschungs- und Entwicklungsarbeit zu optimieren und Ergebnisse effizienter zur Marktreife zu bringen. Darüber hinaus nutzen wir, insbesondere bei der Grundlagenforschung, in begrenztem Umfang auch das Fachwissen renommierter Forschungspartner.

 

BEDEUTENDE AUSZEICHNUNGEN IM TECHNOLOGIEBEREICH
für den adidas Konzern 2007

Auszeichnung   Magazin  Produkt  Segment
       
Bester Schuh zur Bewegungs-
 stabilisierung 
  Running Network
USA
 Laufschuh
adiSTAR
Control 4
 adidas
Bester aktualisierter Schuh   Runner’s
World USA
 Laufschuh
Supernova
Cushion
 adidas
Bester aktualisierter Schuh    Runner’s
World
Groß-
britannien
 Laufschuh
adiSTAR
Cushion 6
 adidas
Schuh mit bester Dämpfung   Running
Network
USA
 Premier
Road
Cushion
KFS
 Reebok
Bester neuer Schuh in der Kategorie
 Trail Running
Runner’s
World USA
 Premier
Minocqua
TR
 Reebok
Bestes Bekleidungsunternehmen  Golf
Week
 adidas
Golf
Bekleidung
 TaylorMade-
adidas
Golf

 

F & E STRUKTUR DES ADIDAS KONZERNS

F & E Struktur des Adidas Konzerns
 

 

STANDORTE UND AKTIVITÄTEN IN FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

   Hauptaktivitäten  Standort
     
adidas  Globales Entwick-
lungszentrum (ait)
 Herzogenaurach
    Globales Entwick-
lungszentrum (ait)
 Portland/Oregon,
USA
   Globales Test-
zentrum (ait)
Scheinfeld
   Asiatisches Design- und
Entwicklungszentrum
 Shanghai,
China
   Asiatisches Produkt.-
entwicklungszentrum
 Tokio,
Japan
Reebok  Globales Entwicklungs-
und Testzentrum
 Canton / Massachusetts,
USA
Reebok-CCM
Hockey
 Entwicklungs-
und Testzentrum
 Montreal / Quebec,
Kanada
   Entwicklungs-
und Testzentrum
 Saint-Jean-sur-Richelieu /
Quebec, Kanada
Rockport   Globales Entwicklungs-
und Testzentrum
 Canton / Massachusetts
USA
TaylorMade-
adidas Golf 
  Globales Entwicklungs-
und Testzentrum
 Carlsbad / Kalifornien,
USA

 

GANZHEITLICHER FORSCHUNGS- UND ENTWICKLUNGSANSATZ BEI ADIDAS
Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten bei der Marke adidas konzentrieren sich auf die Entwicklung innovativer Technologien in den Bereichen Schuhe, Bekleidung und Sportzubehör. Die Aufgabe des adidas Innovation Teams (ait) besteht darin, die führende Stellung von adidas bei Technologie und Innovation zu stärken. Dazu entwickelt dieses Team ständig neue Technologien und Konzepte in allen wichtigen Produktkategorien. Das Team ist in Gruppen aufgeteilt, die sich individuellen Produktkategorien wie Basketball oder Fußball widmen oder sich mit kategorieübergreifenden Projekten wie Intelligent Products oder Energy Management Systems (Dämpfungstechnologien) beschäftigen.

Die Forschungs- und Entwicklungsprojekte folgen einem ganzheitlichen Ansatz, bei dem jährlich eine Reihe Profi- und Freizeitsportler aus unterschiedlichen Sportarten wie beispielsweise Zinédine Zidane, Michael Ballack, Elena Isinbayewa, Allyson Felix und Jeremy Wariner einbezogen werden. Außerdem kooperiert adidas mit Vereinen wie dem A.C. Mailand und dem FC Bayern München, um Produkte zu testen und sie nach deren Bedürfnissen und Ideen zu optimieren. Dieser Ansatz zur Entwicklung marktfertiger Produkte verleiht uns in der Sportartikelbranche einen eindeutigen Wettbewerbsvorteil.

adidas arbeitete im Jahr 2007 weltweit mit renommierten Forschungspartnern zusammen, wie z.B. der Forschungsgruppe Sporttechnologie der Universitäten von Loughborough und Sheffield in England und der kanadischen University of Calgary. Zu den Projekten zählen beispielsweise Langzeitstudien zu den Eigenschaften von Fußbällen, zu Bewegungsabläufen im Laufsport und im Basketball oder zu intelligenten Produktlösungen. Darüber hinaus berät sich adidas mit medizinischen Expertenteams, die aus Ärzten und Physiotherapeuten bestehen und vor der Markteinführung die gesundheitlichen Auswirkungen neuer Innovationen analysieren und überprüfen. Die Kosten für externe Expertise innerhalb der gesamten Forschungs- und Entwicklungsausgaben von adidas stellten jedoch keinen wesentlichen Faktor dar.

FORSCHUNGS- UND ENTWICKLUNGSFOKUS BEI REEBOK 2007 AUF „FIT“-PROGRAMM
Innerhalb des Reebok Segments haben die einzelnen Geschäftsbereiche aufgrund ihrer unterschiedlichen Produktangebote eigene Forschungs- und Entwicklungsteams.

bulletDie beiden Reebok Teams Reebok Advanced Concepts (RAC) und Reebok Equipment kreieren Schuhe, Bekleidung und Sportzubehör. Das wichtigste Ziel ist dabei vor allem die Entwicklung von Produkten, die einen „perfect fit“ mit dem Konsumenten in puncto Funktionalität, Ästhetik und Wert bilden. In diesem Jahr setzte Reebok 893 „Fit“-Initiativen zur perfekten Abstimmung von Produkten für die Frühjahrs- und Sommerkollektion 2008 um.

bulletDas Forschungs- und Entwicklungsteam bei Reebok-CCM Hockey konzentriert sich auf die fortlaufende Entwicklung von technisch topaktueller Eishockey-Ausrüstung für Profis und Hobbyspieler.

bulletDie Forschungs- und Entwicklungseinrichtung bei Rockport ist eine vertikal integrierte Organisation, die sämtliche Aspekte hinsichtlich Strategie, Forschung, Design, Entwicklung und Testverfahren umfasst. Hierbei kommen modernste, firmeneigene Sportschuhtechnologien im Casual und Dress Bereich zum Einsatz.

Die Forschungs- und Entwicklungsarbeit bei allen Reebok Geschäftsbereichen umfasst sowohl Entwicklungsteams als auch Experten für Design und Produktkommerzialisierung. Außerdem gehört hierzu ein Labor, um menschliche Leistungs- und Verhaltenscharakteristika bei sportlichen Aktivitäten zu testen. Prototypen neuer Produkte werden von den Produktmarketingteams der einzelnen strategischen Geschäftsbereiche getestet. Zu den wichtigsten Projekten zählen ausführliche Tests für Passform, Trageeigenschaften und Materialien zur Einstufung und Bewertung von Langlebigkeit und Funktionalität der Reebok Produkte. Für spezifische Projekte werden zusätzlich Forschungs- und Entwicklungsexperten anerkannter Partner wie der Central Michigan University oder des Massachusetts Institute of Technology (MIT) hinzugezogen. Die Ausgaben von Reebok für den Einkauf externer Expertise stellten jedoch im Jahr 2007 keinen wesentlichen Faktor innerhalb der gesamten Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen dar.

 

TAYLORMADE-ADIDAS GOLF BRANCHENFÜHREND BEI FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG
Das Forschungs- und Entwicklungsteam von TaylorMade-adidas Golf strebt stets danach, branchenführende Produkte zu entwerfen und zu entwickeln. Bevor ein Produkt auf dem Markt eingeführt wird, wird es vom Forschungs- und Entwicklungsteam gründlich getestet. Dabei steht das Team in ständigem Kontakt zu Profi-Golfspielern der PGA- bzw. LPGA-Tour wie Sergio Garcia, Justin Rose oder Natalie Gulbis. Neben eigenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten und der Nutzung des ait Know-hows bei Schuhen und Bekleidung von adidas Golf arbeitet TaylorMade-adidas Golf mit externen Partnern wie den Universitäten von Calgary (Kanada) und Portland (USA) zusammen. Aufwendungen für den Erwerb externen Fachwissens im Bereich Sportzubehör machten 7 % der gesamten Forschungs- und Entwicklungsausgaben der Marke aus. Im Jahr 2007 zählte dazu beispielsweise eine Studie zur Flugbahn eines Golfballs vom Schlag bis zum Stillstand sowie die Fortsetzung einer Analyse des Golfschwungs mithilfe der MATT-Technologie zur Bewegungsanalyse.

STRATEGIE ZUM AKTIVEN SCHUTZ VON MARKENZEICHEN UND PATENTEN
Um von der Leistung im Bereich Forschung und Entwicklung des Konzerns angemessen profitieren zu können, sind wir stets bemüht, unsere bedeutenden Produkte, Technologien und Innovationen in den Bereichen Schuhe, Bekleidung und Sportzubehör in allen wichtigen Märkten marken- und patentrechtlich zu schützen. Wir halten in den meisten Ländern weltweit eingetragene Markenrechte für die Konzernmarken und andere Markennamen oder haben deren Eintragung als Markenzeichen beantragt. Wir verfügen dabei über eine Vielzahl an Patenten und sind somit nicht von einem einzelnen Patent oder einer einzelnen lizenzierten Technologie abhängig. Als Teil unserer Geschäftspolitik verteidigen wir die Marken- und Patentrechte des Konzerns rigoros, indem wir Verstöße gegen Marken- und Patentgesetze weltweit prüfen und strafrechtlich verfolgen. Darüber hinaus schützen wir unsere Markeninnovationen mit aller Entschiedenheit vor Fälschungen und Nachahmungen.  siehe Risiko- und Chancenbericht

 

AUFWENDUNGEN FÜR FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG
in Mio. €
Aufwendungen für Forschung und Entwicklung
1) Zahlen beinhalten Salomon Geschäftssegment. Salomon war durch die Fokussierung auf
Sportausrüstung und -zubehör forschungsintensiver.
2) Aufgrund der Veräußerung des Salomon Geschäftssegment spiegeln Zahlen das fortgeführte
Geschäft wider
3)
Beinhaltet das Reebok Geschäftssegment ab 1. Februar 2006. Beinhaltet Greg Norman
Bekleidungsgeschäft vom 1. Februar 2006 bis 30. November 2006.

 

AUFWENDUNGEN FÜR FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG
in % der Nettoumsatzerlöse
Aufwendungen für Forschung und Entwicklung
1) Zahlen beinhalten Salomon Geschäftssegment. Salomon war durch die Fokussierung auf
Sportausrüstung und -zubehör forschungsintensiver.
2) Aufgrund der Veräußerung des Salomon Geschäftssegment spiegeln Zahlen das fortgeführte
Geschäft wider.
3) Beinhaltet das Reebok Geschäftssegment ab 1. Februar 2006. Beinhaltet Greg Norman
Bekleidungsgeschäft vom 1. Februar 2006 bis 30. November 2006.

 

AUFWENDUNGEN FÜR FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG
in % der operativen Aufwendungen
Aufwendungen für Forschung und Entwicklung
1) Zahlen beinhalten Salomon Geschäftssegment. Salomon war durch die Fokussierung auf
Sportausrüstung und -zubehör forschungsintensiver.
2) Aufgrund der Veräußerung des Salomon Geschäftssegment spiegeln Zahlen das fortgeführte
Geschäft wider.
3) Beinhaltet das Reebok Geschäftssegment ab 1. Februar 2006. Beinhaltet Greg Norman
Bekleidungsgeschäft vom 1. Februar 2006 bis 30. November 2006.


EFFIZIENZVERBESSERUNGEN SENKEN FORSCHUNGS- UND ENTWICKLUNGSAUFWENDUNGEN

Kosten für Forschung und Entwicklung werden im adidas Konzern zum Zeitpunkt der Entstehung als Aufwand erfasst und aufgrund der kurzen Produktlebensdauer in der Sportartikelbranche nicht aktiviert. Durch Effizienzsteigerungen aufgrund der Zusammenarbeit der Produktentwicklungsteams bei adidas und Reebok verringerten sich die Aufwendungen des Konzerns für Forschung und Entwicklung im Jahr 2007 um 14 % auf 84 Mio. € (2006: 98 Mio. €). Der Anteil der Aufwendungen für Forschung und Entwicklung an den gesamten operativen Aufwendungen betrug im Jahr 2007 2,1 % gegenüber 2,6 % im Vorjahr. Im Verhältnis zum Umsatz verringerten sich die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung leicht auf 0,8 % gegenüber 1,0 % im Jahr 2006.  siehe Erläuterung 24 Andere in diesem Zusammenhang stehende Aufwendungen, zum Beispiel für Produktentwicklung und Marktforschung, wurden als Teil der sonstigen operativen Gemeinkosten des Konzerns ausgewiesen.

HOCH QUALIFIZIERTES FACHPERSONAL
Der Schlüssel zum Erfolg der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten bei all unseren Marken ist ein Team hoch qualifizierter Mitarbeiter unterschiedlicher Nationalitäten und aus diversen Fachrichtungen. Der weitaus größte Teil (65 %) unseres Forschungs- und Entwicklungsaufwands entfällt deshalb auf das Personal. Am 31. Dezember 2007 waren im Bereich Forschung und Entwicklung des Konzerns 976 Mitarbeiter beschäftigt, verglichen mit 1.040 Mitarbeitern im Jahr 2006 (– 6 %). Damit arbeiten 3 % der Konzernmitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung (2006: 4 %). Der Hauptgrund für den Mitarbeiterrückgang ist die Eliminierung doppelter Funktionen im Bereich Forschung und Entwicklung im Zuge der Reebok Integration in den adidas Konzern. In den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der einzelnen Marken arbeiten erfahrene Mitarbeiter mit Know-how in den Bereichen Maschinenbau, Werkstofftechnik, Industriedesign, Biomechanik, Finite-Elemente-Analyse, fortschrittliches CAD-Design und Produktentwicklung. Daher umfassen unsere Teams Ingenieure sowie Experten aus Bereichen wie Produktentwicklung und Designforschung.

GROSSE ZAHL AN PRODUKTINNOVATIONEN IM JAHR 2007
Die Entwicklung branchenführender Technologien ist nur ein Aspekt innovativer Marktführerschaft. Die erfolgreiche Vermarktung dieser technologischen Innovationen ist von zentraler Bedeutung. Ein Großteil des Konzernumsatzes im Jahr 2007 wurde mit Produkten erzielt, die im Jahresverlauf neu auf den Markt kamen. Unser Produkteinführungsplan für 2008 weist eine Fülle innovativer Produkte auf.  siehe Ausblick

ERFOLGREICHE PRODUKTEINFÜHRUNGEN IN ALLEN WICHTIGEN ADIDAS KATEGORIEN
Der Erfolg der Marke adidas im Jahr 2007 beruhte vor allem auf Weiterentwicklungen bestehender Technologien in allen wichtigen Kategorien. Die Marke adidas erwirtschaftete 77 % ihres Umsatzes mit Produkten, die im Jahr 2007 auf den Markt kamen. Nur 6 % des Gesamtumsatzes wurden mit Produkten erzielt, deren Markteinführung drei Jahre oder länger zurückliegt. Beispiele von adidas Produktweiterentwicklungen im Bereich Running sind u.a. die neuen Versionen der Kernfamilien adiSTAR und SuperNova mit ForMotion™ Technologie oder die neue Generation der Response und BOUNCE™ Laufschuhe. Mit insgesamt mehr als 5 Millionen verkauften Produkten sind diese vier Produktfamilien von hoher Wichtigkeit. Zur positiven Entwicklung in der Trainingskategorie trug zudem die Einführung der bislang innovativsten funktionalen Performance-Bekleidungslinie von adidas bei: adidas TECHFIT™.

2007 JAHR WICHTIGER PRODUKTINNOVATION BEI REEBOK
In unserem Bestreben die Performance-Orientierung von Reebok zu verbessern, ist es entscheidend, die Anzahl von Produktinnovationen, die Reebok entwickelt und auf den Markt gebracht hat, zu erhöhen. 61 % der bestellten Schuhe der Marke Reebok waren Produkte, die 2007 eingeführt wurden, während 10 % der Schuhbestellungen für Produkte erfolgten, die vor drei oder mehr Jahren auf den Markt kamen. Die Kategorie Running spielte dabei eine zentrale Rolle. In dieser wurde im Jahr 2007 eine Vielzahl neuer Produkte wie der Trinity KFS II, der PUMP Paris Trainer und die HATANA Laufschuhe eingeführt, allesamt aus Reeboks Premier Running Serie. Von Schuhen dieser Serie hat Reebok im Jahr 2007 rund 1 Million Paar verkauft.

Bei Reebok-CCM Hockey entfielen 58 % des Umsatzes auf Produkte, die im Jahr 2007 eingeführt wurden. Lediglich 12 % des Umsatzes wurden mit Produkten generiert, die vor drei oder mehr Jahren auf den Markt kamen. Im Bekleidungsbereich brachte Reebok-CCM Hockey das Rbk EDGE Uniform System™ für Eishockey auf den Markt, das in Zusammenarbeit mit NHL-Teams und Spielern entwickelt wurde. Dieses war das erste neue NHL-Trikot seit 20 Jahren und es verfügt über hochtechnologische Materialien und Stoffe, die sowohl atmungsaktiver als auch wasserabweisender sind und größere Bewegungsfreiheit bieten. Daher tragen jetzt alle NHL-Teams dieses Produkt, von dem wir im Jahr 2007 über 700.000 Stück verkauften. Bei der Marke Rockport, die sich weniger auf den Sportbereich konzentriert, ist die Bedeutung neuer Modelle wesentlich geringer: Im Jahr 2007 betrug der Anteil neu eingeführter Produkte am Umsatz 50 %. Weniger als 20 % des Gesamtumsatzes wurde mit Produkten erzielt, deren Markteinführung drei Jahre oder länger zurückliegt.

INNOVATION WEITERHIN WICHTIGER ERFOLGSFAKTOR BEI TAYLORMADE-ADIDAS GOLF
Im Segment TaylorMade-adidas Golf wurden 75 % des Gesamtumsatzes mit neuen Produkten erwirtschaftet, also mit Produkten, die in den letzten 18 Monaten, der typischen Produktlebensdauer im Golfbereich, eingeführt wurden. Lediglich 1 % des Umsatzes von TaylorMade-adidas Golf wurde mit Produkten erzielt, deren Markteinführung drei Jahre oder länger zurücklag. Zu den wichtigsten Innovationen zählten die r7® SuperQuad Driver und die Burner® Metallhölzer, die jetzt rund 45 % des gesamten Produktangebots an Metallhölzern bei TaylorMade ausmachen. adidas Golf führte erfolgreich den neuen Performance-Schuh POWERBAND ein, der drei fortschrittliche Golftechnologien beinhaltet. Außerdem kam der TOUR360 II, eine neue Version des erfolgreichen TOUR360, auf den Markt. Diese innovativen Produkte machten im Jahr 2007 rund 40 % des Umsatzes im Bereich Schuhe bei adidas Golf aus. Das Clima Konzept wurde in Shorts und Hosen bei adidas Golf Bekleidung sowie in verschiedene neu eingeführte Produkte für Frauen integriert. Damit findet es nun in etwa 90 % der Golfbekleidungsprodukte von adidas Golf Verwendung.

 

WICHTIGE PRODUKTEINFÜHRUNGEN 2007

Produkte   Segment
   
adiSTAR ForMotion™
 Control und Cushion Laufschuhe
 adidas
MEGABOUNCE Laufschuh   adidas
adidas TECHFIT™ POWERWEB
 Lauf- und Trainingsbekleidung
 adidas
Stella McCartney „Gym / Yoga“
 Bekleidungskollektion
 adidas
adilibria und Fuse
 Trainingsbekleidung für Frauen
 adidas
Team Signature
 Basketball-Schuhkollektion
 adidas
Predator® PowerSwerve Fußballschuh   adidas
adiPure Fußballschuh   adidas
UEFA EURO 2008™
 Nationalmannschaftstrikots – Heimtrikot
 adidas
UEFA EURO 2008™ Spielball   adidas
Trinity KFS II Laufschuh   Reebok
PUMP Paris Trainer Laufschuh   Reebok
HATANA Laufschuh für Frauen   Reebok
Scarlett „Hearts“ Rbk
 Schuh- und Bekleidungskollektion
 Reebok
Freestyle
 Schuh- und Bekleidungskollektion
 Reebok
NFL Zero Degrees Bekleidungskollektion   Reebok
Rbk EDGE Uniform System™
 Eishockey-Bekleidung
Reebok-CCM Hockey
Schuhkollektion
 mit adidas TORSION® System
 Rockport
r7® SuperQuad Driver   TaylorMade-adidas Golf
Burner® Driver   TaylorMade-adidas Golf
POWERBAND adidas Golf Schuh   TaylorMade-adidas Golf
TOUR360 II adidas Golf Schuh   TaylorMade-adidas Golf