Für uns als branchenführendes Unternehmen ist eine Vorreiterrolle bei der Produktinnovation entscheidend für den dauerhaften Erfolg. Daher ist der Bereich Forschung und Entwicklung ein Eckpfeiler für die Zukunft unseres Unternehmens. Wir investieren erhebliche Ressourcen in die stetige Weiterentwicklung und Vermarktung technologischer Innovationen und neuartiger Designideen. So lassen sich unsere Markenwerte optimal mit den besonderen Bedürfnissen unserer Konsumenten verbinden. Im Bereich Forschung und Entwicklung des Konzerns arbeiten Designer und Produktentwickler in internen Teams mit Experten für Biomechanik, Materialtechnologie, Fertigungs- und Verfahrenstechnik sowie Fachleuten ähnlicher Bereiche zusammen.
EHRGEIZIGE FORSCHUNGS- UND ENTWICKLUNGSZIELE
Forschung
und Entwicklung sind für unseren Erfolg von
höchster
Wichtigkeit, da wir die Technologie- und Designerwartungen
unserer Konsumenten und Kunden stets erfüllen
oder übertreffen wollen. Eine Fülle von Auszeichnungen für
unsere
innovativen Produkte belegt unsere technologisch
führende
Stellung in der Branche. Diese Auszeichnungen
bedeuten
uns viel, da sie den Konsumenten unsere Führungsrolle
bei Schuh- und Bekleidungsinnovationen verdeutlichen.
Das Ziel unseres Konzerns, jedes Jahr mindestens eine neue
revolutionäre Technologie oder wegweisende Weiterentwicklung
auf den Markt zu bringen, unterstreicht, dass Forschung
und Entwicklung auch zukünftig ein Eckpfeiler für uns bleiben
wird.
siehe Konzernstrategie
EFFIZIENTE FORSCHUNGS- UND ENTWICKLUNGSSTRUKTUR
Der Bereich Forschung und Entwicklung ist konzernweit
dezentral
organisiert: Jede Marke betreibt ihre eigenen
Forschungs-, Design- und Entwicklungsaktivitäten an Hauptstandorten
in verschiedenen Ländern. Zur Effizienzsteigerung
arbeiten unsere verschiedenen Markenteams eng zusammen.
Sie tauschen Ergebnisse der Grundlagen- und biomechanischen
Forschung sowie vorhandene Technologien untereinander
aus. Im Jahr 2007 verwendete Reebok z.B. für den
neuen Sprintfit Fußballschuh einen Leisten, der in einer
Version
des adidas Predator® Fußballschuhs zum Einsatz kam.
Dieser Austausch von grundlegendem Know-how ist ein gutes
Beispiel für den Technologietransfer, den wir innerhalb
des
Konzerns anstreben. Ein weiteres Beispiel für den Transfer
von Know-how innerhalb unseres Konzerns ist der Einsatz der
adidas
TORSION® Technologie in einer aktuellen Rockport
Schuhkollektion. Innerhalb der einzelnen Marken befassen
sich die Forschungs- und Entwicklungsteams sowohl mit den
unterschiedlichen Produktkategorien als auch mit neuen
Technologieplattformen. Zur Optimierung der Effizienz der
einzelnen
Teams erfolgen kategorieübergreifende Technologietransfers,
z.B. der Transfer der adidas ForMotion™
Technologie
von Running in die Basketballkategorie bei adidas,
die Übertragung der KFS Technologie aus der Kategorie
Running in die Fußballkategorie oder die Verwendung der
Movable
Weight Technology™ von Metallhölzern im Bereich
Eisen bei TaylorMade: Dies trägt dazu bei, unsere Forschungs- und Entwicklungsarbeit zu optimieren und Ergebnisse effizienter
zur Marktreife zu bringen. Darüber hinaus nutzen wir,
insbesondere bei der Grundlagenforschung, in begrenztem
Umfang auch das Fachwissen renommierter Forschungspartner.
BEDEUTENDE AUSZEICHNUNGEN IM TECHNOLOGIEBEREICH
für den adidas Konzern 2007
| Auszeichnung | Magazin | Produkt | Segment |
| Bester Schuh zur Bewegungs- stabilisierung |
Running
Network USA |
Laufschuh adiSTAR Control 4 |
adidas |
| Bester aktualisierter Schuh | Runner’s World USA |
Laufschuh Supernova Cushion |
adidas |
| Bester aktualisierter Schuh | Runner’s World Groß- britannien |
Laufschuh adiSTAR Cushion 6 |
adidas |
| Schuh mit bester Dämpfung | Running Network USA |
Premier Road Cushion KFS |
Reebok |
| Bester neuer Schuh in der Kategorie Trail Running |
Runner’s World USA |
Premier Minocqua TR |
Reebok |
| Bestes Bekleidungsunternehmen | Golf Week |
adidas Golf Bekleidung |
TaylorMade- adidas Golf |
|
F & E STRUKTUR DES ADIDAS KONZERNS |
|
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STANDORTE UND AKTIVITÄTEN IN FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG
| Hauptaktivitäten | Standort | |
| adidas | Globales Entwick- lungszentrum (ait) |
Herzogenaurach |
| Globales Entwick- lungszentrum (ait) |
Portland/Oregon, USA |
|
| Globales Test- zentrum (ait) |
Scheinfeld | |
| Asiatisches Design- und Entwicklungszentrum |
Shanghai, China |
|
| Asiatisches Produkt.- entwicklungszentrum |
Tokio, Japan |
|
| Reebok | Globales Entwicklungs- und Testzentrum |
Canton / Massachusetts, USA |
| Reebok-CCM Hockey |
Entwicklungs- und Testzentrum |
Montreal / Quebec, Kanada |
| Entwicklungs- und Testzentrum |
Saint-Jean-sur-Richelieu / Quebec, Kanada |
|
| Rockport | Globales Entwicklungs- und Testzentrum |
Canton / Massachusetts USA |
| TaylorMade- adidas Golf |
Globales Entwicklungs- und Testzentrum |
Carlsbad / Kalifornien, USA |
GANZHEITLICHER FORSCHUNGS- UND ENTWICKLUNGSANSATZ
BEI ADIDAS
Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten
bei der Marke adidas konzentrieren sich auf die
Entwicklung innovativer Technologien in den Bereichen Schuhe,
Bekleidung und Sportzubehör. Die Aufgabe des adidas Innovation
Teams (ait) besteht darin, die führende Stellung von adidas
bei Technologie und Innovation zu stärken. Dazu entwickelt
dieses Team ständig neue Technologien und Konzepte in allen
wichtigen Produktkategorien. Das Team ist in Gruppen aufgeteilt,
die sich individuellen Produktkategorien wie Basketball
oder Fußball widmen oder sich mit kategorieübergreifenden
Projekten wie Intelligent Products oder Energy Management
Systems (Dämpfungstechnologien) beschäftigen.
Die Forschungs- und Entwicklungsprojekte folgen einem ganzheitlichen Ansatz, bei dem jährlich eine Reihe Profi- und Freizeitsportler aus unterschiedlichen Sportarten wie beispielsweise Zinédine Zidane, Michael Ballack, Elena Isinbayewa, Allyson Felix und Jeremy Wariner einbezogen werden. Außerdem kooperiert adidas mit Vereinen wie dem A.C. Mailand und dem FC Bayern München, um Produkte zu testen und sie nach deren Bedürfnissen und Ideen zu optimieren. Dieser Ansatz zur Entwicklung marktfertiger Produkte verleiht uns in der Sportartikelbranche einen eindeutigen Wettbewerbsvorteil.
adidas arbeitete im Jahr 2007 weltweit mit renommierten Forschungspartnern zusammen, wie z.B. der Forschungsgruppe Sporttechnologie der Universitäten von Loughborough und Sheffield in England und der kanadischen University of Calgary. Zu den Projekten zählen beispielsweise Langzeitstudien zu den Eigenschaften von Fußbällen, zu Bewegungsabläufen im Laufsport und im Basketball oder zu intelligenten Produktlösungen. Darüber hinaus berät sich adidas mit medizinischen Expertenteams, die aus Ärzten und Physiotherapeuten bestehen und vor der Markteinführung die gesundheitlichen Auswirkungen neuer Innovationen analysieren und überprüfen. Die Kosten für externe Expertise innerhalb der gesamten Forschungs- und Entwicklungsausgaben von adidas stellten jedoch keinen wesentlichen Faktor dar.
FORSCHUNGS- UND ENTWICKLUNGSFOKUS BEI REEBOK
2007 AUF „FIT“-PROGRAMM
Innerhalb des Reebok Segments
haben die einzelnen Geschäftsbereiche aufgrund ihrer
unterschiedlichen
Produktangebote eigene Forschungs- und
Entwicklungsteams.
Die beiden Reebok Teams Reebok Advanced Concepts (RAC)
und Reebok Equipment kreieren Schuhe, Bekleidung und
Sportzubehör. Das wichtigste Ziel ist dabei vor allem die Entwicklung
von Produkten, die einen „perfect fit“ mit dem Konsumenten
in puncto Funktionalität, Ästhetik und Wert bilden.
In diesem Jahr setzte Reebok 893 „Fit“-Initiativen zur perfekten
Abstimmung von Produkten für die Frühjahrs- und Sommerkollektion
2008 um.
Das Forschungs- und Entwicklungsteam bei Reebok-CCM
Hockey konzentriert sich auf die fortlaufende Entwicklung von
technisch topaktueller Eishockey-Ausrüstung für Profis und
Hobbyspieler.
Die Forschungs- und Entwicklungseinrichtung bei Rockport
ist eine vertikal integrierte Organisation, die sämtliche Aspekte
hinsichtlich Strategie, Forschung, Design, Entwicklung und Testverfahren
umfasst. Hierbei kommen modernste, firmeneigene
Sportschuhtechnologien im Casual und Dress Bereich zum
Einsatz.
Die Forschungs- und Entwicklungsarbeit bei allen Reebok Geschäftsbereichen umfasst sowohl Entwicklungsteams als auch Experten für Design und Produktkommerzialisierung. Außerdem gehört hierzu ein Labor, um menschliche Leistungs- und Verhaltenscharakteristika bei sportlichen Aktivitäten zu testen. Prototypen neuer Produkte werden von den Produktmarketingteams der einzelnen strategischen Geschäftsbereiche getestet. Zu den wichtigsten Projekten zählen ausführliche Tests für Passform, Trageeigenschaften und Materialien zur Einstufung und Bewertung von Langlebigkeit und Funktionalität der Reebok Produkte. Für spezifische Projekte werden zusätzlich Forschungs- und Entwicklungsexperten anerkannter Partner wie der Central Michigan University oder des Massachusetts Institute of Technology (MIT) hinzugezogen. Die Ausgaben von Reebok für den Einkauf externer Expertise stellten jedoch im Jahr 2007 keinen wesentlichen Faktor innerhalb der gesamten Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen dar.
TAYLORMADE-ADIDAS GOLF BRANCHENFÜHREND BEI
FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG
Das Forschungs- und
Entwicklungsteam von TaylorMade-adidas Golf strebt stets
danach,
branchenführende Produkte zu entwerfen und zu
entwickeln.
Bevor ein Produkt auf dem Markt eingeführt wird,
wird es vom Forschungs- und Entwicklungsteam gründlich
getestet.
Dabei steht das Team in ständigem Kontakt zu Profi-Golfspielern der PGA- bzw. LPGA-Tour wie Sergio Garcia,
Justin
Rose oder Natalie Gulbis. Neben eigenen Forschungs- und
Entwicklungsaktivitäten und der Nutzung des ait Know-hows
bei Schuhen und Bekleidung von adidas Golf arbeitet
TaylorMade-adidas Golf mit externen Partnern wie den Universitäten
von Calgary (Kanada) und Portland (USA) zusammen.
Aufwendungen für den Erwerb externen
Fachwissens im
Bereich Sportzubehör machten 7 % der gesamten Forschungs- und
Entwicklungsausgaben der Marke aus. Im Jahr 2007
zählte
dazu beispielsweise eine Studie zur Flugbahn eines
Golfballs vom Schlag bis zum Stillstand sowie die Fortsetzung
einer Analyse des Golfschwungs mithilfe der MATT-Technologie
zur Bewegungsanalyse.
STRATEGIE ZUM AKTIVEN SCHUTZ VON MARKENZEICHEN
UND PATENTEN
Um von der Leistung im Bereich Forschung
und Entwicklung des Konzerns angemessen profitieren zu
können, sind wir stets bemüht, unsere bedeutenden Produkte,
Technologien und Innovationen in den Bereichen Schuhe,
Bekleidung und Sportzubehör in allen wichtigen Märkten
marken-
und patentrechtlich zu schützen. Wir halten in den
meisten Ländern weltweit eingetragene Markenrechte für die
Konzernmarken und andere Markennamen oder haben deren
Eintragung als Markenzeichen beantragt. Wir verfügen dabei
über eine Vielzahl an Patenten und sind somit nicht von einem
einzelnen Patent oder einer einzelnen lizenzierten Technologie
abhängig. Als Teil unserer Geschäftspolitik verteidigen wir
die Marken- und Patentrechte des Konzerns rigoros, indem
wir Verstöße gegen Marken- und Patentgesetze weltweit
prüfen
und strafrechtlich verfolgen. Darüber hinaus schützen
wir unsere Markeninnovationen mit aller Entschiedenheit vor
Fälschungen und Nachahmungen.
siehe Risiko- und Chancenbericht
| AUFWENDUNGEN FÜR FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG in Mio. € |
|
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|
| 1) | Zahlen beinhalten Salomon Geschäftssegment. Salomon war durch die Fokussierung auf Sportausrüstung und -zubehör forschungsintensiver. |
| 2) | Aufgrund der Veräußerung des Salomon Geschäftssegment spiegeln Zahlen das fortgeführte Geschäft wider |
| 3) |
Beinhaltet das Reebok Geschäftssegment ab 1. Februar 2006. Beinhaltet Greg Norman Bekleidungsgeschäft vom 1. Februar 2006 bis 30. November 2006. |
|
AUFWENDUNGEN FÜR FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG in % der Nettoumsatzerlöse |
|
![]() |
|
| 1) | Zahlen beinhalten Salomon Geschäftssegment. Salomon war durch die Fokussierung auf Sportausrüstung und -zubehör forschungsintensiver. |
| 2) | Aufgrund der Veräußerung des Salomon Geschäftssegment spiegeln Zahlen das fortgeführte Geschäft wider. |
| 3) | Beinhaltet das Reebok Geschäftssegment ab 1. Februar 2006. Beinhaltet Greg Norman Bekleidungsgeschäft vom 1. Februar 2006 bis 30. November 2006. |
|
AUFWENDUNGEN FÜR FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG in % der operativen Aufwendungen |
|
![]() |
|
| 1) | Zahlen beinhalten Salomon Geschäftssegment. Salomon war durch die Fokussierung auf Sportausrüstung und -zubehör forschungsintensiver. |
| 2) | Aufgrund der Veräußerung des Salomon Geschäftssegment spiegeln Zahlen das fortgeführte Geschäft wider. |
| 3) | Beinhaltet das Reebok Geschäftssegment ab 1. Februar 2006. Beinhaltet Greg Norman Bekleidungsgeschäft vom 1. Februar 2006 bis 30. November 2006. |
EFFIZIENZVERBESSERUNGEN SENKEN FORSCHUNGS- UND
ENTWICKLUNGSAUFWENDUNGEN
Kosten für Forschung und
Entwicklung werden im adidas Konzern zum Zeitpunkt der
Entstehung als Aufwand erfasst und aufgrund der kurzen
Produktlebensdauer in der Sportartikelbranche nicht aktiviert.
Durch Effizienzsteigerungen aufgrund der Zusammenarbeit
der Produktentwicklungsteams bei adidas und Reebok verringerten
sich die Aufwendungen des Konzerns für Forschung
und Entwicklung im Jahr 2007 um 14 % auf 84 Mio. € (2006:
98 Mio. €). Der Anteil der Aufwendungen für Forschung und
Entwicklung an den gesamten operativen Aufwendungen
betrug
im Jahr 2007 2,1 % gegenüber 2,6 % im Vorjahr. Im Verhältnis
zum Umsatz verringerten sich die Aufwendungen für
Forschung und Entwicklung leicht auf 0,8 % gegenüber 1,0 %
im Jahr 2006.
siehe Erläuterung 24 Andere in diesem Zusammenhang
stehende Aufwendungen, zum Beispiel für Produktentwicklung
und Marktforschung, wurden als Teil der
sonstigen
operativen Gemeinkosten des Konzerns ausgewiesen.
HOCH QUALIFIZIERTES FACHPERSONAL
Der Schlüssel zum
Erfolg der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten bei all
unseren
Marken ist ein Team hoch qualifizierter Mitarbeiter
unterschiedlicher Nationalitäten und aus diversen Fachrichtungen.
Der weitaus größte Teil (65 %) unseres Forschungs- und
Entwicklungsaufwands entfällt deshalb auf das Personal.
Am 31. Dezember 2007 waren im Bereich Forschung und
Entwicklung des Konzerns 976 Mitarbeiter beschäftigt, verglichen
mit 1.040 Mitarbeitern im Jahr 2006 (– 6 %). Damit
arbeiten
3 % der Konzernmitarbeiter im Bereich Forschung
und Entwicklung (2006: 4 %). Der Hauptgrund für den Mitarbeiterrückgang
ist die Eliminierung doppelter Funktionen
im Bereich Forschung und Entwicklung im Zuge der Reebok
Integration in den adidas Konzern. In den Forschungs- und
Entwicklungsabteilungen der einzelnen Marken
arbeiten
erfahrene
Mitarbeiter mit Know-how in den Bereichen
Maschinenbau,
Werkstofftechnik, Industriedesign, Biomechanik,
Finite-Elemente-Analyse, fortschrittliches CAD-Design
und Produktentwicklung. Daher umfassen unsere Teams
Ingenieure
sowie Experten aus Bereichen wie Produktentwicklung
und Designforschung.
GROSSE ZAHL AN PRODUKTINNOVATIONEN IM JAHR 2007
Die Entwicklung branchenführender Technologien ist nur ein
Aspekt innovativer Marktführerschaft. Die erfolgreiche Vermarktung
dieser technologischen Innovationen ist von zentraler
Bedeutung. Ein Großteil des Konzernumsatzes im Jahr 2007
wurde mit Produkten erzielt, die im Jahresverlauf neu auf den
Markt kamen. Unser Produkteinführungsplan für 2008 weist
eine Fülle innovativer Produkte auf.
siehe Ausblick
ERFOLGREICHE PRODUKTEINFÜHRUNGEN IN ALLEN WICHTIGEN
ADIDAS KATEGORIEN
Der Erfolg der Marke adidas
im Jahr 2007 beruhte vor allem auf Weiterentwicklungen
bestehender
Technologien in allen wichtigen Kategorien. Die
Marke adidas erwirtschaftete 77 % ihres Umsatzes mit Produkten,
die im Jahr 2007 auf den Markt kamen. Nur 6 % des
Gesamtumsatzes wurden mit Produkten erzielt, deren Markteinführung
drei Jahre oder länger zurückliegt. Beispiele von
adidas Produktweiterentwicklungen im Bereich Running sind
u.a. die neuen Versionen der Kernfamilien adiSTAR und
SuperNova mit ForMotion™ Technologie oder die neue Generation
der Response und BOUNCE™ Laufschuhe. Mit insgesamt
mehr als 5 Millionen verkauften Produkten sind diese
vier Produktfamilien von hoher Wichtigkeit. Zur positiven
Entwicklung in der Trainingskategorie trug zudem die Einführung
der bislang innovativsten funktionalen Performance-Bekleidungslinie von adidas bei: adidas TECHFIT™.
2007 JAHR WICHTIGER PRODUKTINNOVATION BEI REEBOK
In unserem Bestreben die Performance-Orientierung von
Reebok zu verbessern, ist es entscheidend, die Anzahl von
Produktinnovationen, die Reebok entwickelt und auf den Markt
gebracht hat, zu erhöhen. 61 % der bestellten Schuhe der
Marke
Reebok waren Produkte, die 2007 eingeführt wurden,
während 10 % der Schuhbestellungen für Produkte erfolgten,
die vor drei oder mehr Jahren auf den Markt kamen. Die
Kategorie
Running spielte dabei eine zentrale Rolle. In dieser
wurde
im Jahr 2007 eine Vielzahl neuer Produkte wie der
Trinity KFS II, der PUMP Paris Trainer und die HATANA Laufschuhe
eingeführt, allesamt aus Reeboks Premier Running
Serie. Von Schuhen dieser Serie hat Reebok im Jahr 2007
rund 1 Million Paar verkauft.
Bei Reebok-CCM Hockey entfielen 58 % des Umsatzes auf Produkte, die im Jahr 2007 eingeführt wurden. Lediglich 12 % des Umsatzes wurden mit Produkten generiert, die vor drei oder mehr Jahren auf den Markt kamen. Im Bekleidungsbereich brachte Reebok-CCM Hockey das Rbk EDGE Uniform System™ für Eishockey auf den Markt, das in Zusammenarbeit mit NHL-Teams und Spielern entwickelt wurde. Dieses war das erste neue NHL-Trikot seit 20 Jahren und es verfügt über hochtechnologische Materialien und Stoffe, die sowohl atmungsaktiver als auch wasserabweisender sind und größere Bewegungsfreiheit bieten. Daher tragen jetzt alle NHL-Teams dieses Produkt, von dem wir im Jahr 2007 über 700.000 Stück verkauften. Bei der Marke Rockport, die sich weniger auf den Sportbereich konzentriert, ist die Bedeutung neuer Modelle wesentlich geringer: Im Jahr 2007 betrug der Anteil neu eingeführter Produkte am Umsatz 50 %. Weniger als 20 % des Gesamtumsatzes wurde mit Produkten erzielt, deren Markteinführung drei Jahre oder länger zurückliegt.
INNOVATION WEITERHIN WICHTIGER ERFOLGSFAKTOR BEI
TAYLORMADE-ADIDAS GOLF
Im Segment TaylorMade-adidas
Golf wurden 75 % des Gesamtumsatzes
mit neuen Produkten
erwirtschaftet, also mit Produkten, die in den letzten
18 Monaten,
der typischen Produktlebensdauer im Golfbereich, eingeführt
wurden. Lediglich
1 % des Umsatzes von TaylorMade-adidas
Golf wurde mit Produkten erzielt, deren
Markteinführung drei
Jahre oder länger
zurücklag. Zu den wichtigsten Innovationen
zählten die r7® SuperQuad Driver
und die Burner® Metallhölzer,
die jetzt rund 45 % des gesamten Produktangebots an Metallhölzern
bei TaylorMade ausmachen. adidas Golf führte erfolgreich
den neuen Performance-Schuh POWERBAND ein, der drei
fortschrittliche Golftechnologien
beinhaltet. Außerdem
kam
der TOUR360 II, eine neue Version des erfolgreichen TOUR360,
auf den Markt. Diese innovativen Produkte machten im Jahr
2007 rund 40 % des Umsatzes im Bereich Schuhe bei adidas
Golf aus. Das Clima Konzept wurde in Shorts und Hosen bei
adidas Golf Bekleidung sowie in verschiedene neu eingeführte
Produkte für Frauen integriert. Damit
findet es nun in etwa
90 % der Golfbekleidungsprodukte
von adidas Golf Verwendung.
WICHTIGE PRODUKTEINFÜHRUNGEN 2007
| Produkte | Segment |
| adiSTAR ForMotion™ Control und Cushion Laufschuhe |
adidas |
| MEGABOUNCE Laufschuh | adidas |
| adidas TECHFIT™ POWERWEB Lauf- und Trainingsbekleidung |
adidas |
| Stella McCartney „Gym / Yoga“ Bekleidungskollektion |
adidas |
| adilibria und Fuse Trainingsbekleidung für Frauen |
adidas |
| Team Signature Basketball-Schuhkollektion |
adidas |
| Predator® PowerSwerve Fußballschuh | adidas |
| adiPure Fußballschuh | adidas |
| UEFA EURO 2008™ Nationalmannschaftstrikots – Heimtrikot |
adidas |
| UEFA EURO 2008™ Spielball | adidas |
| Trinity KFS II Laufschuh | Reebok |
| PUMP Paris Trainer Laufschuh | Reebok |
| HATANA Laufschuh für Frauen | Reebok |
| Scarlett „Hearts“ Rbk Schuh- und Bekleidungskollektion |
Reebok |
| Freestyle Schuh- und Bekleidungskollektion |
Reebok |
| NFL Zero Degrees Bekleidungskollektion | Reebok |
| Rbk EDGE Uniform System™ Eishockey-Bekleidung |
Reebok-CCM Hockey |
| Schuhkollektion mit adidas TORSION® System |
Rockport |
| r7® SuperQuad Driver | TaylorMade-adidas Golf |
| Burner® Driver | TaylorMade-adidas Golf |
| POWERBAND adidas Golf Schuh | TaylorMade-adidas Golf |
| TOUR360 II adidas Golf Schuh | TaylorMade-adidas Golf |