SCHUHPRODUKTION NACH REGIONEN 1)
| 1) | Angaben beinhalten nur die Marken adidas, Reebok und adidas Golf. |
BEKLEIDUNGSPRODUKTION NACH REGIONEN 1)
| 1) | Angaben beinhalten nur die Marken adidas, Reebok und adidas Golf. |
PRODUKTION VON SPORTZUBEHÖR NACH REGIONEN 1)
| 1) | Angaben beinhalten nur die Marken adidas und Reebok. |
SCHUHPRODUKTION HAUPTSÄCHLICH IN ASIEN
96 % der
Schuhe unserer Marken adidas, Reebok und adidas Golf wurden
im Jahr 2007 in Asien produziert (2006: 97 %). Auf Europa und
Amerika entfielen insgesamt 4 % des Beschaffungsvolumens
(2006: 3 %). Das wichtigste Beschaffungsland war China mit
einem
Anteil von ca. 49 % an unserem gesamten Beschaffungsvolumen,
gefolgt von Vietnam (28 %) und Indonesien (16 %).
Die einzige Veränderung gegenüber dem Vorjahr war ein Rückgang
in Indonesien um drei Prozentpunkte aufgrund der
Schließung von drei für Reebok produzierenden Fabriken im
vierten Quartal 2006. Im Jahr 2007 stellten unsere Zulieferer
rund 201 Millionen Paar Schuhe her (2006: ca. 200 Millionen
Paar). Dieser Anstieg im Vorjahresvergleich erklärt sich ausschließlich
durch das höhere Beschaffungsvolumen bei adidas,
wohingegen der Schuheinkauf bei Reebok zurückging. Unser
größter Zulieferbetrieb produzierte etwa 11 % unseres Beschaffungsvolumens
an Schuhen (2006: 11 %).
Außerdem kaufte Rockport 2007 etwa 11 Millionen Paar Schuhe ein, was einem Anstieg um 5 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Produkte wurden hauptsächlich von Fabriken in China (81 %), Vietnam (11 %) und Indonesien (6 %) geliefert. Der größte Zulieferbetrieb trug 30 % zum gesamten Beschaffungsvolumen von Rockport bei.
STARKER ANSTIEG DER BEKLEIDUNGSPRODUKTION IN
ASIEN
Im Jahr 2007 stammten 82 % unserer Gesamteinkäufe
an Bekleidung für die Marken adidas, Reebok und adidas Golf
aus Asien (2006: 76 %). Dieser erhöhte Anteil ist auf das fortgesetzte
Umsatzwachstum in Asien zurückzuführen, das
wiederum
ein höheres Beschaffungsvolumen in dieser Region
erforderte. Europa ist mit 13 % des Gesamtvolumens nach wie
vor die zweitgrößte Einkaufsregion für Bekleidung (2006: 16 %),
während 5 % auf den amerikanischen Kontinent entfielen
(2006: 8 %). China war mit 32 % der Gesamtproduktion das
wichtigste Zulieferland, gefolgt von Thailand mit 13 % und
Indonesien
mit 11 %. Insgesamt stellten unsere Zulieferer im
Jahr 2007 rund 252 Millionen Textilien her (2006: ca. 225 Millionen
Textilien). Der größte Zulieferbetrieb produzierte im Jahr
2007 etwa 12 % dieser Bekleidungsstücke (2006: 8 %). Darüber
hinaus kaufte Reebok-CCM Hockey im Jahr 2007 ca. 2 Millionen
Textilien ein (vorrangig Eishockey-Trikots). Der Großteil
davon stammte aus asiatischer Produktion, während kleine
Anteile in Amerika (insbesondere Kanada) und Europa hergestellt
wurden.
Die Sports Licensed Division kaufte ca. 21 Millionen Textilien und 18 Millionen Kopfbekleidungsprodukte ein (2006: 24 Millionen bzw. 18 Millionen). Die Textilien (meist halbfertige Erzeugnisse, die anschließend in unseren eigenen Siebdruck-Einrichtungen in den USA fertig gestellt wurden) stammten vor allem aus Mittelamerika (67 %) und Asien (21 %). Im Gegensatz dazu wurde die Mehrzahl der Kopfbekleidungsprodukte bereits fertig eingekauft, vor allem aus Asien (79 %) und den USA (20 %).
LÖWENANTEIL DES ZUBEHÖRS AUS ASIEN
Mit 96 % wurde im
Jahr 2007 auch der Großteil des Sportzubehörs, wie Bälle und
Taschen, der Marken adidas und Reebok in Asien hergestellt
(2006: 97 %). China blieb mit 65 % des Beschaffungsvolumens
unser wichtigstes Einkaufsland, gefolgt von Vietnam mit 17 %
und Pakistan mit 13 %. Die verbleibenden 5 % stammten aus
anderen asiatischen und europäischen Ländern. Das gesamte
Beschaffungsvolumen belief sich im Jahr 2007 auf rund
39 Millionen Stück (2006: ca. 37 Millionen Stück), wovon 28 %
auf den größten Zulieferbetrieb entfielen.
Bei TaylorMade und Reebok-CCM Hockey stammten 92 % bzw. 98 % der Zubehörprodukte aus Asien. Beide Marken bezogen zudem einen geringen Anteil der Produkte aus Amerika. Die Mehrzahl der Komponenten von TaylorMade Golfschlägern wird von Zulieferern in China hergestellt und dann von TaylorMade in den USA, China und Japan zusammengesetzt.
MAXIMALE NÄHE ZUM KONSUMENTEN
Hinter allen Bemühungen
unseres Global Operations Teams steht die Vision „maximale
Nähe zum Konsumenten“ zu schaffen, d.h. Konsumentenwünsche über verschiedene Vertriebskanäle optimal zu erfüllen:
mit dem richtigen Produkt (hinsichtlich Qualität, Größe, Farbe,
Ausführung und Material) zur richtigen Zeit im richtigen Geschäft.
Dazu gehört auch die zügige Nachlieferung sich schnell
verkaufender Produkte durch die Weiterleitung von Echtzeit-Verkaufsdaten aus dem Einzelhandel an unsere Zulieferer.
Durch maximale Nähe zum Konsumenten
sichern wir uns:
Höhere Umsätze durch zeitnahe Bereitstellung von Produkten,
für die im Einzelhandel eine starke Konsumentennachfrage
besteht.
Höhere Rohertrags- und operative Margen sowie geringere
Warenbestände des Konzerns durch eine geringere Zahl an
Preisreduzierungen und höhere Durchverkaufsraten.






